Aktuelles aus Wissenschaft & Bildung
UniklinikBild: etfoto, stock.adobe
Über 500.000 Euro DFG-Förderung für Sportstudie zu Schizophrenie
„PsyLetics“ prüft wie Training Negativsymptome beeinflussen kann
Juni 2026. Priv.-Doz. Dr. Theresa Lichtenstein, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, hat erfolgreich Fördermittel in Höhe von über 500.000 Euro bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeworben. Gefördert wird das interdisziplinäre Forschungsprojekt „PsyLetics“, das neue sportbasierte Behandlungsansätze für Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie und deren neurobiologischen Grundlagen untersucht.
FahrschuleBild: Tobias Arhelger, stock.adobe
Fahrprüfung mit KI:
Start-up gewinnt Edison Award 2026 in Gold
Juni 2026. Wissenschaftler*innen des Software-Start-up Sapios, ehemals QT-PIE, haben unter Beteiligung von Professorin Dr. Maike Schindler vom Department Heilpädagogik und Rehabilitation der Universität zu Köln sowie dem Robotiker und Informatiker Professor Dr. Achim Lilienthal von der Technischen Universität München ein System entwickelt, das beim Autofahren das Fahrverhalten bewertet und für Führerscheinprüfungen genutzt wird.
3d rendered illustration of a human nerve cellBild: Sebastian Kaulitzki, stock.adobe
Wenn Nervenzellen sich neu verknüpfen:
Ansatz zur Behandlung von Rückenmarksverletzungen entwickelt
Mai 2026. Ein neuer Ansatz führt im Mausmodell dazu, dass sich neue neuronale Verknüpfungen im verletzten Rückenmark bilden, die die verlorengegangene Funktion teilweise wiederherstellen. Bis zu möglichen Therapien für Menschen sind allerdings weitere Schritte und Studien notwendig.
Training in der LUNA-MondsimulationTraining in der LUNA-Mondsimulation - Besuch des NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Stéphane Beemelmans, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR im Mondzentrum LUNA sprachen gemiensam über die Rolle der Raumfahrt. Bild: DLR/ESA
Transfer und Sicherheit im Fokus
Industrietag Raumfahrt bringt Forschung, Wirtschaft und Politik aus NRW zusammen
Mai 2026. Die industrielle Wertschöpfung der Raumfahrt ausbauen und neue technologische Kooperationen vorantreiben – das sind die Ziele des Industrietags Raumfahrt Nordrhein-Westfalen. Die Veranstaltung wird von der Staatskanzlei NRW gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE), AeroSpace.NRW, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA organisiert.
Uniklinik2Bild: gehapromo, stock.adobe
KI-Projekt KIMONA: Neue Technologien für Krebsregistermeldungen in NRW
Uniklinik Köln koordiniert 6 Mio. Euro-Verbundprojekt zur automatisierten Auswertung medizinischer Dokumente
Mai 2026. Expertinnen und Experten der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln koordinieren ein neues Forschungsprojekt, das die Meldung von Krebsfällen an das Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen deutlich effizienter machen soll. Im Projekt KIMONA werden moderne Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt, um medizinische Daten automatisiert auszuwerten und für die Krebsregistrierung aufzubereiten.
Intelligente AmpelschaltungBild: DLR / Regina Sablotny
Grünes Licht für alle:
Intelligente Ampeln unterstützen beim Überqueren von Kreuzungen
Mai 2026. Intelligente Verkehrssteuerung hat viele Vorteile: Sie kann den Verkehr sicherer und effizienter lenken, Emissionen reduzieren und den öffentlichen Nahverkehr unterstützen. Im Projekt LTSA+ hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Unterstützung des Unternehmens VITRONIC in den vergangenen zwei Jahren ein System zur Verkehrssteuerung an Ampeln weiterentwickelt, das zu Fuß gehende Menschen berücksichtigt.
Klinik2Bild: TenWit, stock.adobe (KI erstellt)
Tieferes Verständnis von Krebs dank KI in der Pathologie
Autonomes agentenbasiertes System an Uniklinik Köln entwickelt
Mai 2026. Die digitale Transformation der Pathologie eröffnet neue Möglichkeiten für die Krebsdiagnostik. Moderne Verfahren der KI gehen heute weit über die reine Automatisierung hinaus: Sie ermöglichen es, aus routinemäßig erhobenen histologischen Gewebeschnitten bislang verborgene biologische Informationen zu gewinnen. Ein Team der Uniklinik Köln und der Uni zu Köln hat einen grundlegend neuen Ansatz namens SPARK entwickelt.
Modernes Fahrwerkdesign mit EinzelradaufhängungBild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
Effiziente, kompakte Bahnfahrwerke der Zukunft:
DLR nimmt Prototypen in Betrieb
Mai 2026. Hochgeschwindigkeitszüge von morgen sollen sicherer sein, zuverlässig, komfortabel, besonders energieeffizient, ressourcenschonend – und möglichst leise. Die Bahn als umweltverträglicher Verkehrsträger spielt in Zukunft eine zunehmende Rolle im Personen- und Güterverkehr. Um die Forschung und Entwicklung in diesem Feld zu unterstützen, eröffnete das DLR am 16.04. 2026 die Forschungsinfrastruktur „FuN – Forschungsplattform der Zukunft“.
QuartierspeicherBild: Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt/TH Köln
Quartierspeicher: Technik einsatzbereit, rechtliche Hürden bremsen Umsetzung
Vorhaben der TH Köln liefert Grundlagen für gemeinschaftliche Stromversorgung
Mai 2026. Strom dort nutzen, wo er erzeugt wird: Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchte ein interdisziplinäres Team unter der Leitung der TH Köln, wie Photovoltaikanlagen und ein zentraler Quartierspeicher in einem Neubaugebiet zusammenwirken können, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Das Ergebnis: Der technische Betrieb des Speichers ist möglich, jedoch beeinträchtigen neue Gesetze die Wirtschaftlichkeit.
DSHSBild: Jacob Lund, stock.adobe
Starke Partnerschaft für den Spitzensport
Kooperationsvereinbarung zwischen Sporthochschule und Trainerakademie soll Spitzensportstandort Köln nachhaltig stärken
Mai 2026. Zwei wichtige Institutionen für Aus- und Fortbildung im deutschen Leistungssport rücken noch enger zusammen: Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung bündeln die DSHS und die Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ihre Kompetenzen – mit dem klaren Ziel, den Spitzensportstandort Köln nachhaltig zu stärken und den Transfer zwischen Forschung und Praxis entscheidend voranzubringen.
