Aktuelles aus Wissenschaft & Bildung
laterale Hemmung_Susan TrambleyBild: Räumliche Anordnung der dunklen Zellen bei Metzgeriothallus sharonae, dem ältesten fossilen Lebermoos aus dem mittleren Devon (ca. 390 Ma). Das Bild zeigt einen blattartigen Ausschnitt mit vereinzelten dunklen Zellen, die charakteristische „Salz-und-Pfeffer“ - Muster bilden – ein Kennzeichen der lateralen Hemmung. © Susan Tremblay
Uralter Mechanismus der Pflanzenabwehr
Hinweise aus 400 Millionen Jahre alten Fossilien enthüllen die Evolution pflanzlicher Abwehrmechanismen
September 2026. In einer neuen Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift Development veröffentlicht wurde, zeigen Wissenschaftler*innen, dass ein als laterale Hemmung bekannter Prozess die räumliche Anordnung spezialisierter Zellen in Lebermoosen steuert. Lebermoose gehören zu den ältesten Abstammungslinien der Landpflanzen.
Rucksack_nina_stock.adobeBild: Nina, stock.adobe.com (generiert mit KI)
Evakuierung im Ernstfall
Wie vorbereitet ist die deutsche Bevölkerung?
September 2026. Die große Mehrheit würde im Ernstfall behördlichen Anordnungen folgen – auf eine Evakuierung sind jedoch nur wenige konkret vorbereitet. Das zeigt eine repräsentative forsa-Befragung im Auftrag der FOM Hochschule. Prof. Dr. Henning G. Goersch, Experte für Gefahrenabwehr und Bevölkerungsschutz an der FOM, ordnet die Ergebnisse ein.
IdefixBild: Rover Idefix® fest montiert zwischen den Landebeinen der MMX-Raumsonde | DLR
Auf zu den Marsmonden
Mission MMX und Rover Idefix® bereit zum Start
September 2026. Die Raumsonde MMX (Martian Moons eXploration) wird am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr (MESZ) zum Mars starten. Wichtiger Teil der Mission ist der deutsch-französische Rover Idefix®, der als erster Lander überhaupt 2029 auf Phobos aufsetzen wird, um dessen Oberfläche für 100 Tage aus nächster Nähe zu erkunden. Das DLR und die französische Raumfahrtbehörde CNES (Centre National d‘Édutes Spatiales) haben Idefix® gemeinsam beigestellt.
GreenSolarModulesBild: Daniel Schäfer/TH Köln
Nachhaltigere Solarmodule
TH Köln entwickelt und analysiert neue Komponenten
September 2026. Um den Ausbau Erneuerbarer Energien voranzutreiben, werden unter anderem Solarmodule benötigt. Deren Wiederverwertung ist jedoch sehr aufwändig, da wichtige Komponenten nur schwer zu recyceln oder zu reparieren sind. In einem neuen Forschungsprojekt hat die TH Köln gemeinsam mit Partnern daran gearbeitet, diese Bauteile umweltfreundlicher und langlebiger zu gestalten.
Kompetenzwerkstatt 2Bild: Michael Bause / TH Köln
Stärkung von Zukunftskompetenzen
Hochschulperle des Monats August geht an die TH Köln
September 2026. Zukunftskompetenzen gewinnen für Studium, Berufsleben und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Um Studierende gezielt darauf vorzubereiten, hat die TH Köln die Kompetenzwerkstatt als zentrale Plattform für fachübergreifende Qualifizierung und persönliche Weiterentwicklung etabliert und erhält dafür vom Stifterverband die Hochschulperle des Monats August.
Universität KölnBild: gehapromo, stock.adobe
Neue Kooperation
Universität zu Köln und New York University begründen strategische Partnerschaft
September 2026. Der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Joybrato Mukherjee, und die Präsidentin der New York University (NYU), Professorin Dr. Linda G. Mills, haben gestern in New York einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der eine strategische Partnerschaft in den Bereichen Forschung und Lehre, Austausch von Wissenschaftler*innen und Studierenden sowie gemeinsame Bildungs- und Forschungsveranstaltungen umfasst.
C.elegansBild: Yumagema, stock.adobe
Überraschende Hilfe durch Vitamin B12
Grundlagenforschung an Würmern liefert neue Einblicke in das Verheij-Syndrom
September 2026. Das Verheij-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch fehlerhaftes Spleißen, einem zentralen Prozess der RNA-Verarbeitung, ausgelöst wird. Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns zeigen nun im Modellorganismus Caenorhabditis elegans, dass diese Störung Stoffwechselwege beeinflusst, die auf Vitamin B12 angewiesen sind.
ZellenBild: Anusorn, stock.adobe
Neue Methode entwickelt
Auswirkungen degenerativer Erkrankungen auf einzelne Zellen untersuchen
September 2026. Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln, des Universitätsklinikums Köln und des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung haben eine Methode entwickelt, mit der sich Schäden an einzelnen Zellen erstmals präzise quantifizieren lassen. Die Methode nutzt molekulare Marker, konkret die Genexpression, und ermöglicht damit Krankheitsverläufe detailliert in einzelnen Gewebeproben, etwa einer Biopsie, zu analysieren.
FHM_ PAROOKAVILLE(1)Bild: Fachhochschule des Mittelstands
Studierende der FHM fotografieren Weltstars
Medienteam-Einsatz bei den Festivals PAROOKAVILLE und SAN HEJMO
September 2026. Wenn mehrere hunderttausend Menschen auf einem Festivalgelände feiern, internationale Superstars auf der Bühne stehen und in wenigen Minuten Bilder für Millionenreichweiten entstehen müssen, ist höchste Professionalität gefragt. Mitten im Geschehen: Studierende der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), die im dualen Bachelorstudiengang Foto & Film ausgebildet werden.
Sophie Adenot trainiert_ESABild: ESA-Astronautin Sophie Adenot trainiert im Experiment EasyMotion-2 © ESA
EasyMotion-2
Muskeltraining für Astronautinnen und Astronauten auf der ISS
Im Weltall herrscht jedoch Schwerelosigkeit, damit fällt dieser ständige Trainingsreiz weg. Astronautinnen und Astronauten müssen daher während ihrer Missionen trainieren, damit sie nicht unter starkem Knochen- und Muskelschwund leiden. Dieses Training wird im Experiment EasyMotion-2 der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin nochmals verbessert.
