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Bild: Scheiblich/Heneka | Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns
Mo. 02.11.2026
Wenn Zellen aus dem Takt geraten – Einblick in die Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen
Unsere Gesellschaft wird älter – und damit nehmen auch Erkrankungen zu, die das Gehirn betreffen, wie Alzheimer oder Parkinson. Sie zählen zu den größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit. Doch die entscheidenden Veränderungen beginnen oft lange, bevor erste Symptome sichtbar werden – tief in den Zellen unseres Gehirns.
Was geschieht im Inneren der Nervenzellen, wenn diese Krankheiten entstehen? Warum funktioniert die Kommunikation zwischen den Zellen plötzlich nicht mehr so wie früher, und welche Rolle spielen dabei die sogenannten „Kraftwerke der Zelle“, die Mitochondrien? Die moderne Zellforschung liefert spannende Einblicke in diese Prozesse und hilft zu verstehen, wie aus kleinsten Störungen große Krankheiten entstehen können.
In ihrem Vortrag gibt Dr. Hannah Scheiblich, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns, einen Einblick, wie Grundlagenforschung dazu beiträgt, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson besser zu verstehen – und vielleicht eines Tages zu verhindern.
Zum Bild: Aufnahme im Elektronenmikroskop- Mikroglia, die Immunzellen des Gehirns, bilden kleine Tunnel zu Nervenzellen und schützen vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer.
Wann
02.11.2026
18:00 – 19:30 Uhr
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Wo
Rathaus, Spanischer Bau, Europasaal, Rathausplatz, 50667 Köln
Kosten
Eintritt frei
Anmeldung
Anmeldung über das Anmeldeformular. Maximal 45 Teilnehmer*innen.
Veranstalter
Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns, KWR, Stadt Köln
Referierende
Dr. Hannah Scheiblich
