
Still aus Synchron Schwimmen_Nadine Schwitter
Still aus Synchron Schwimmen von Nadine Schwitter
Fr. 23.10.2026
WDR-Kurzfilmnacht 2026 – mit Filmen der KHM
Im Rahmen der diesjährigen WDR-Kurzfilmnacht werden am 23. Oktober insgesamt sechs Filme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) im Fernsehen ausgestrahlt. Mit der Sendung „kurz und gut“ (Redaktion: Andrea Hanke) stellt der WDR jedes Jahr aktuelle Kurzfilme der KHM und der ifs internationale filmschule köln einem breiteren Publikum vor.
„Synchron schwimmen“, 2026, 23 Min.
Spielfilm von Nadine Schwitter
mehr
Oma, Mutter und Enkelin stranden auf dem Parkplatz eines Thermal Hotels. Wegen eines Wasserschadens sitzen sie überraschend im Wagen fest bis der Pannendienst sie aus der furchtbaren Enge befreit.
Der Film beleuchtet die innerfamiliären Muster zwischen Oma, Enkelin und Mutter, ihre gegenseitigen Erwartungen, Abhängigkeiten, Machtspiele und die Verantwortung, die sie, in sehr unterschiedlicher Art und Weise füreinander tragen.
„So ist das Leben und nicht anders.“, 2024, 13 Min.
Animationsfilm von Lenia Friedrich
mehr
Der Film ist eine hypnotische Erkundung der von Frau Miko im Laufe ihres langen, fast hundertjährigen Lebens bewohnten und verlorenen Räume. Ihre gehäuseartigen Erinnerungsgefüge haben sich mit denen von Lenia Friedrich überlagert, die im Inneren des gemeinsam bewohnten Hauses verträumt ihrem eigenen Alterungsprozess nachsinnt… (…). (Aiden Vetter)
„Nuestra sombra“, 2024, 20 Min.
Spielfilm von Agustina Sánchez Gavier
mehr
„Nuestra Sombra“ spielt vor dem Hintergrund einer Sonnenfinsternis, welche in der Provinz Misiones im Nordosten Argentiniens für Unruhe sorgt. Die dort
lebenden Menschen sind von Ausbeutung und der Abholzung ihres Lebensraums bedroht. Die Hauptfigur Maria, eine Verkörperung der existenziellen Unsicherheit in der sich abzeichnenden Dunkelheit, reflektiert über die verborgenen Kräfte, die unsere Welt formen.
„Offenes Spiel“, 2025, 7 Min.
Dokumentarfilm von Justus Hanfland und Rasoul Mohammadi Koussehabad
mehr
Amir floh aus Afghanistan nach Deutschland. Er ist Schachspieler. Im Leben spielt das Glück eine Rolle, aber nicht beim Schach, sagt er. Eine filmische Schachpartie in drei Phasen.
„S’Tuntschi vo Juf“, 2026, 30 Min.
Spielfilm von Jon Grandpierre
mehr
In den Bündner Bergen steht ein Haus. Die Mutter ist tot, die Tochter kommt, dann die Enkelin. Sie wollen entrümpeln – doch im Haus spüren sie die Präsenz heimlicher Weggefährten der Toten. Neben einem schweigsamen Jäger und einem aufdringlichen Fußpfleger scheint noch eine ganz andere Gestalt ihren Platz im Leben der Frau gefunden zu haben, die uns ihre Geschichte aus dem Himmel erzählt: Der „Tuntschi vo Juf“, die zum Leben erwachte Puppe aus der Bergsage vom „Sennentuntschi“.
„Crushers“, 2025, 8 Min.
Dokumentarfilm von Julian Wonn
mehr
Inmitten von Schlamm, Schweiß und Tackles entsteht ein Raum echter Gleichheit: „Crushers“ porträtiert ein inklusives Rugbyteam in Köln, in dem queere Identitäten nicht hinterfragt, sondern selbstverständlich gelebt werden. Der Film macht sichtbar, was oft übersehen wird: Echter Teamgeist wächst nur dort, wo niemand ausgegrenzt wird. Eine leise, aber entschlossene Hommage an Vielfalt und Zusammenhalt – und das zutiefst menschliche Bedürfnis, dazuzugehören.
Wann
23.10.2026
23:55 Uhr
Termin in den eigenen Kalender importieren
Wo
WDR Fernsehen / ARD Mediathek
Kosten
Keine
Anmeldung
Nicht notwendig
Veranstalter
Kunsthochschule für Medien (KHM)
Weitere Infos
Nach der Ausstrahlung im WDR Fernsehen sind die Filme noch 30 Tage lang in der ARD-Mediathek verfügbar.
