
Sensing Loss
Ausstellung und Vortragsreihe "return" im Rautenstrauch-Joest-Museum
Do. 24.09.2026
Vortrag: Sensing Loss in the Mackenzie Delta: Sifting through the sediments of past futures
Die Diskussionsreihe Sensing Loss bringt ethnologische Forschungen aus der Universität ins Museum. Sozial- und Kulturanthropolog:innen aller Karrierestufen berichten aus ihren aktuellen Forschungen, wie Menschen Verlust erfahren und Verlusterfahrungen bearbeiten.
Sensing Loss fragt, wie Verlust begegnet, verkörpert und verräumlicht wird – und wie aus Vertreibung, Enteignung und vergangenem Unrecht neue Zukünfte gewonnen werden können. Erfahrungen des Verlusts (loss), ihre Konfrontation und Aufarbeitung [r e t u r n] sind dabei so vielfältig wie die Situationen, in denen Menschen Kolonialismus, Marginalisierung oder Gewalt begegnen.
Die öffentlichen Vorträge diskutieren Formen des Sensing, über die Menschen Verlust gewahr werden, und Sense Making, d.h. die Frage, wie Menschen Verlusterfahrungen eine Bedeutung verleihen. Trauer, Verlust und Erinnerung können zur Quelle werden, Ansprüche an die Gegenwart zu artikulieren und zwischen Menschen und Orten, Vergangenheit und Zukunft neue Verbindungen zu erarbeiten.
Im Sinne der Ausstellung r e t u r n beschäftigen sich die Vorträge mit ganz unterschiedlichen Momenten und Formen der Trauer, der Nostalgie, der Erinnerungsarbeit und des gemeinsamen Aufbruchs
Das gesamte Programm finden Sie unter diesem Link.
Mehr über die Ausstellung unter diesem Link
Wann
24.09.2026
16:30 – 17:30 Uhr
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Wo
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Kosten
5,50 / 7 / 11 €
Anmeldung
Nicht notwendig
Veranstalter
Institut für Ethnologie & Sonderforschungsbereich Medien der Kooperation der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum
