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Vegan Food Management

Studiumsstart an der FHM im Oktober

Vegane Ernährung und Nachhaltigkeit sind Megatrends, die sich nicht nur in Deutschland immer mehr durchsetzen. Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) war bereits im Jahr 2016 die erste Hochschule weltweit, die eine Stiftungsprofessur für vegane Ernährung ins Programm aufnahm.

Der Bachelorstudiengang Vegan Food Management ist seitdem fester Bestandteil des Angebots der privaten Fachhochschule an den Standorten Köln und Berlin. Der nächste Start des Vollzeit-Studiengangs, der über drei Jahre läuft, ist für Anfang Oktober 2021 geplant. Bewerbungen sind aktuell noch möglich.

Der Bachelorstudiengang B.A. Vegan Food Management der FHM greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklung sowie die Herausforderung in der Lebensmittelindustrie mit veganem Bezug auf. Studierende erlernen betriebswirtschaftliches Know-how, gepaart mit ernährungswissenschaftlichem Wissen und Aspekten der Verhaltensforschung.

Sie erhalten Einblicke in die Produktion, die Verarbeitung und den Handel von Lebensmitteln sowie wichtigen gesundheitlichen Aspekten der veganen Ernährung. Sie werden akademisch zu Vegan Food-Experten ausgebildet und können später sowohl auf soziologischen als auch auf ethischen Grundlagen beispielsweise eine nachhaltige Produkt- oder Unternehmensstrategie umsetzen.

Die Anzahl der Menschen in Deutschland, die sich selbst als Veganer einordnen, lag im Jahr 2020 laut der Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse bei 1,13 Millionen. Und der Trend steigt: Allein im vergangenen Jahr ist der Anteil an Veganerinnen und Veganern in Deutschland um 180.000 Personen angestiegen.

Die Industrie hat bereits das Marktpotenzial der immer stärker auch durch Nichtveganer nachgefragten Produkte entdeckt: Cafés, Restaurants, Supermärkte und Bekleidungsindustrie bieten eine zunehmende Vielfalt an. Und Veganismus ist nicht nur ein Megatrend. Für viele ist es eine Lebenseinstellung und eine zukunftsfähige Alternative zu herkömmlichen Ernährungsweisen, um für mehr Tierschutz einzutreten und die globalen Überlebensbedingungen der Menschheit langfristig zu sichern.

Vollständige Quelle: FHM