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Tests an Schulen

Untersuchungen ganzer Klassen

Für nahezu alle Schülerinnen und Schüler in NRW ist der Präsenzunterricht im Wechsel mit Distanzunterricht wieder gestartet. Seit der letzten Woche erfolgen an 22 Schulen in Köln im Rahmen des Pilotprojekts SCHOCO Tests auf SARS-CoV-2. Das Projekt wird von der Uniklinik Köln (UK) in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln durchgeführt. SCHOCO hat nichts mit Schokolade zu tun, sondern steht für „Schul-Observation auf Corona“. Allerdings ist die Assoziation zu Süßigkeiten nicht ganz ungewollt.

„Die Schülerinnen und Schüler lutschen hier auf einem Abstrichtupfer wie auf einem Lolli, um Speichelproben zu gewinnen,“ erklärt Dr. Isabelle Suárez, Ärztliche Leiterin des Projekts und Infektiologin in der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Dies sei sehr viel angenehmer als ein Nasen-Rachenabstrich, und vor allem können die Schüler das ohne fremde Hilfe selbst im Klassenraum durchführen. Es geht schnell und ist mit keiner Infektionsgefahr für das beaufsichtigende Lehrpersonal verbunden. […]

Ein weiterer Pluspunkt des Projekts ist die Durchführung der Testungen im sogenannten „PCR-Pool“ Verfahren. Die Untersuchung einer ganzen Klasse in einem Test spart im Vergleich zur Einzeltestung aller Schüler wertvolle Ressourcen. Die genutzten Verfahren wurden in den letzten Monaten am Institut für Virologie der Uniklinik Köln erarbeitet und überprüft. […]

Erst wenn ein Pool positiv getestet wird, müssen alle Teilnehmer noch einmal nachuntersucht werden. Bei SCHOCO ist dabei nicht einmal eine neue Speichelprobe notwendig: Die Schüler nehmen direkt Proben mit zwei Abstrichtupfern ab, von denen einer in ein Sammelgefäß kommt und der zweite einzeln ins Labor geschickt wird. Ist ein Pool positiv, dann kann das Labor die Einzelproben unmittelbar nachtesten und die infizierte Person identifizieren. […]

Vollständige Quelle: UK