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Sport für krebskranke Kinder

Therapien werden besser vertragen

Regelmäßige Bewegung hilft jungen Onkologie-Patient*innen, die Belastungen der Therapie besser zu bewältigen und Nebenwirkungen sowie Spätfolgen entgegenzuwirken. Das konnten Studien der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) nachweisen, die in Zusammenarbeit mit dem Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße in Köln seit 2011 durchgeführt werden.

Im Rahmen des stationären Sportprogramms trainieren die an Krebs erkrankten Kinder und Jugendlichen drei Mal wöchentlich, soweit die Erkrankung und die Behandlung es zulassen, um auch während der Therapie möglichst fit zu bleiben. Im Anschluss an die stationäre medizinische Behandlung wird das Training dann einmal wöchentlich ambulant in kleinen Sportgruppen fortgeführt.

„Die medizinischen Therapien werden durch den Sport besser vertragen und die Patientinnen und Patienten sind schneller wieder bei Kräften. Wir danken sehr für diese Spende, die die Fortsetzung des Programms finanziell unterstützt“, freut sich Projektleiterin Dr. Julia Däggelmann vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Sporthochschule.

Auch zu Corona-Zeiten läuft das Sportprogramm weiter. „Das Nachsorgeprogramm findet derzeit digital statt, das stationäre Training in einer Eins-zu-eins-Betreuung“, erklärt die Sporthochschul-Wissenschaftlerin und ergänzt: „Mittelfristig haben wir das Ziel, dass die Krankenkassen die Kosten für das Sportangebot übernehmen.“

Bis es soweit ist, freut sich das Projektteam über die 13.000-Euro-Spende von Pänz vun Kölle e.V. und dem Rotary Club Rhein-Erft, der zudem eine Beachvolleyball-Anlage für die Sporthochschule gespendet hat. Diese soll in Campusnähe installiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Vollständige Quelle: DSHS