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Schädel-Hirn-Traumata

Verbesserung der Diagnostik im Behindertensport

Sportbedingte Gehirnerschütterungen, sog. leichte Schädel-Hirn-Traumata, gehören zu den häufig vorkommenden Verletzungen beim Sport. Dies gilt gleichermaßen für Sportler*innen mit und ohne Behinderung. Für Sportler*innen mit Behinderung besteht sogar ein überdurchschnittlich hohes Risiko einer sportbedingten Gehirnerschütterung. Daran forscht die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) in einer entsprechenden Studie.

Leichte Schädel-Hirn-Traumata betreffen v.a. die Sportarten Blindenfußball, Straßenradfahren, Para Triathlon (Fahrrad), Para Ski Alpin und Para Biathlon. Besonders gefährdet scheinen Blindenfußballspieler*innen, wo Gehirnerschütterungen mit 13,6% einen weitaus größeren Anteil an der Gesamtheit aller Verletzungen darstellen als im Fußball (5%).

Um die Gefahr einer langfristigen Schädigung zu minimieren und frühzeitig mit der richtigen Therapie starten zu können, steht zunächst die korrekte Diagnose im Vordergrund. Symptome nach sportbedingten Gehirnerschütterungen liegen häufig vor, sind jedoch nicht immer eindeutig.

Hier setzt das Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an und plant eine Studie zur Verbesserung der Diagnostik leichter Schädel-Hirn-Traumata im Behindertensport anhand objektiver Messparameter. […]

Vollständige Quelle: DSHS