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»Safe Clubs« startet

Sexualisierte Gewalt in Sportvereinen verhindern

Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Prävention von sexualisierter und interpersonaler Gewalt planen in den kommenden drei Jahren die Deutsche Sporthochschule Köln und das Universitätsklinikum Ulm. […]

Zu den zentralen Bausteinen des Projekts gehört zum einen die Unterstützung und Weiterbildung von Athlet*innen, Trainer*innen und Vereins- bzw. Verbandsmitarbeiter*innen. Außerdem sollen gemeinsam mit ausgewählten Vereinen Risikoanalysen zum Thema sexualisierte Gewalt durchgeführt und darauf basierend Schutzprozesse entwickelt werden. Um Athlet*innen, Trainer*innen und Vereinsmitarbeiter*innen für das Thema zu stärken, ist im Projektverlauf die Entwicklung, Durchführung und Evaluierung von Workshops zum Thema Empowerment von Athlet*innen geplant. Für Ansprechpersonen zum Kinderschutz in den Landessportbünden und -jugenden sowie in den Vereinen sollen konkrete Hilfestellungen entwickelt werden, damit Vereine bei Verdachtsfällen oder bei konkreten Vorfällen kompetent agieren können.

Ein zentrales Projektziel ist die Unterstützung von Sportvereinen bei der Entwicklung nachhaltiger Strategien für den Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexualisierte und interpersonale Gewalt im Sport. Hierfür sollen konkrete Transferprodukte im Sinne unterschiedlicher Tools – z.B. Online-Tutorials, Leitfäden etc. – zum Einsatz vor Ort in den Sportvereinen entwickelt werden. Bei Projektende werden diese über die beteiligten Praxispartner*innen allen Sportvereinen in Deutschland zur Verfügung gestellt.

Das Projekt trägt damit unmittelbar zur Prävention von sexualisierter bzw. interpersonaler Gewalt im organisierten Sport in Deutschland bei. Zudem können die drei Projektleitungen Dr. Jeannine Ohlert und Univ.-Prof.‘in Bettina Rulofs (beide Deutsche Sporthochschule Köln) sowie PD Dr. Marc Allroggen (Universitätsklinikum Ulm) durch die BMBF-Förderung ihre bewährte Zusammenarbeit aus dem Projekt »Safe Sport« fortsetzen. […]

Vollständige Quelle: DSHS Köln