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Neues Graduiertenkolleg

Kulturelle Praktiken jenseits globaler Vernetzung

Die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln (UK) hat gemeinsam mit der Kunsthochschule für Medien (KHM) und der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) ein neues Graduiertenkolleg eingeworben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Graduiertenkolleg „Anschließen – Ausschließen. Kulturelle Praktiken jenseits globaler Vernetzung” ab Oktober 2021 mit rund 3,3 Millionen Euro über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren. […]

Das transdisziplinäre Graduiertenkolleg untersucht Praktiken des Anschließens und Ausschließens. In globalisierten Netzwerken gilt Anschlussfähigkeit als wesentliche Voraussetzung von Teilhabe. Das Graduiertenkolleg interessiert sich für die „andere Seite“ von Anschlussprogrammen in den Netzwerken von Medien, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Kunst und Kultur und fragt nach den Ausschlüssen, die mit den in globalisierten Netzwerken gängigen Praktiken des Anschließens einhergehen. […]

Ziel des Graduiertenkollegs ist es, eine transdisziplinäre Methodik zum Verhältnis von Beteiligung und Ausschluss zu entwickeln. Darüber hinaus soll durch Vergleiche von historischen Wandlungsprozessen sowie globalen, regionalen und lokalen Räumen, Fragen der Macht, der Teilhabe, der Selbst- und Fremdbestimmung sowie der fragmentarischen Wahrnehmung und symbolischen Narrativierung von Welt beleuchtet werden. […]

Vollständige Quelle: UK