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Mi­kro­mo­bi­li­tät

Hy­pe oder schon bald All­tag?

Interview mit Laura Gebhardt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Was versteht man unter Mikromobilität und was ist neu daran?
Wenn wir von Mikromobilen sprechen, dann handelt es sich typischerweise um Fahrzeuge, die ein oder zwei Personen befördern können. Dazu zählen Fahrräder und Roller, Segways oder Hoverboards, aber auch Kleinstwagen wie der Renault Twizzy. Einige davon gibt es bereits schon länger. Was dem Thema neuen Schwung gegeben hat, sind einerseits der elektrische Antrieb und andererseits das Sharing-Prinzip.

Welche neuen Möglichkeiten entstehen durch Mikromobilität?
Die Nutzerinnen und Nutzer können mit einem Mikromobil flexibel von A nach B kommen. Die meisten Angebote funktionieren nach dem Prinzip des „free-floating“. Das heißt, es gibt keine festen Mietstationen, sondern der E-Scooter oder das E-Bike können quasi überall abgestellt werden. Ums Laden, Warten und Instandhalten kümmert sich der Anbieter.

Wagen Sie einen Blick in die Zukunft?
Wenn wir unsere Mobilität nachhaltiger, bedarfsgerechter und effizienter gestalten wollen, brauchen wir ein großes Portfolio an Mobilitätsoptionen, die den Menschen zur Verfügung stehen. Nur dann können wir abhängig von den individuellen Anforderungen und der Situation aus dieser Palette auswählen, wie wir am besten von A nach B kommen. Mikromobilität kann hier ein Baustein sein.

Vollständige Quelle: DLR