© MPIfG | Christoph Seelbach

Do. 26.11.2020
bis Fr. 27.11.2020

Online: MPIfG Institutstag 2020

Der 13. Institutstag des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung (MPIfG) wird aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Corona-Pandemie online stattfinden. Nach den Erfahrungen der letzten Monate fragen wir: Ist der Staat zurück? Politik und Wirtschaft in Zeiten der Corona-Krise.

Ein monatelanger Lockdown, extreme Verunsicherung und die drohende schwerste Rezession seit dem 2. Weltkrieg haben die Grundlagen von Gesellschaft und Wirtschaft weltweit grundlegend erschüttert. Staatliche Maßnahmen, die noch vor einem Jahr undenkbar waren, werden in atemberaubendem Tempo in Kraft gesetzt. Regierungen nehmen gewaltige Summen in die Hand, um Existenzen zu retten und die Wirtschaft zu stützen. In der Europäischen Union steht das Dogma, finanzielle Unterstützung nur auf Kredit und mit harten Auflagen zu vergeben, zur Disposition. Doch können wir uns das leisten? Angesichts drohender Massenarbeitslosigkeit und Ruin von Millionen kleiner Unternehmen, Kunstschaffenden und Gewerbetreibenden verändern sich die Erwartungen an den Staat. Wird das neoliberale Denken damit endgültig verabschiedet? Oder dreht es nur eine kurze Schleife?

Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Finanzen und der Staat in Zeiten der Krise“ hält Moritz Schularick, Universität Bonn. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Euro-Zone betrachten Ulrike Neyer, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Martin Höpner und Björn Bremer vom MPIfG mit Susanne K. Schmidt von der Universität Bremen. Mit Praktikern aus Politik und Verbänden diskutieren wir, wie sich das Verhältnis von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft nach COVID-19 verändern wird.

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie ab Oktober auf der Webseite des Institutstags.

Wann

26.11.2020
bis 27.11.2020
14:30 – 12:00 Uhr

Wo

online, siehe Link

Kosten

Anmeldung

siehe Link

Veranstalter

MPIfG

Weitere Infos

Link