
Instrument-Buch-Apian
Bild: Peter Apianus, Instrument-Buch
Di. 14.04.2026
DLR-Astroseminar | Astronomische Beobachtung und Berechnung im antiken Babylon
Zum 31. Mal findet im Zeitraum vom 14. April bis 19. Mai 2026 das DRL-Astroseminar statt. Sechs Beiträge geben einen Einblick in das faszinierende Thema „Astronomische Beobachtungskunst – wie Messtechniken Weltbilder prägen“. An den kostenfreien Seminarvorträgen können Sie vor Ort im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Köln-Porz sowie per Stream teilnehmen. Die Reihe beginnt mit dem folgenden Thema.
Astronomische Beobachtung und Berechnung im antiken Babylon
Keilschrifttafeln aus dem antiken Babylonien informieren uns über die reichhaltigen astronomischen Kenntnisse, Theorien und Praktiken der Babylonier. Dies reicht von der akribischen Beobachtung von Mond und Planeten bis zur mathematischen Berechnung, deren Bewegung und ihrer astrologischen Interpretation.
Im Vortrag wird erklärt, wie die babylonischen Astronomen den Mond und die Planeten beobachten, wie sie die Phänomene von Mond und Planeten berechnet haben und was der Zweck dieser Beobachtungen und Berechnungen war. Dazu werden auch Ergebnisse und Ansätze aus der aktuellen Forschung präsentiert.
Über den Referenten
Prof. Dr. Dr. Mathieu Ossendrijver ist Professor für Wissenschaftsgeschichte des Alten Orients am Institut für Wissensgeschichte des Altertums an der Freien Universität Berlin. Er ist promovierter Astrophysiker (Utrecht) und zugleich Altorientalist (Tübingen). Seine Forschungsschwerpunkte sind die Babylonische Astronomie, Mathematik und Wissenskultur sowie der interkulturelle Wissenstransfer zwischen Babylonien, Ägypten und der griechisch-römischen Welt.
Als Principal Investigator leitet er das ERC-Projekt „ZODIAC – Ancient Astral Science in Transformation“ (Advanced Grant).
Wann
14.04.2026
15:30 – 17:30 Uhr
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Wo
DLR | Konferenzzentrum, Linder Höhe, 51147 Köln
Kosten
Eintritt frei
Veranstalter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Referierende
Prof. Dr. Dr. Mathieu Ossendrijver (Freie Universität Berlin)
