©Universität zu Köln

Sa. 02.04.2022

Von Tierzähnen und Schneckenschalen – Wie schmückten sich die Menschen der Steinzeit?

Bereits unsere Vorfahren vor vielen 1000 Jahren trugen gerne Schmuck. Allerdings nutzten sie für die Herstellung vor allem Materialien aus der Natur. So finden wir in Gräbern z.B. Reste von Ketten aus durchbohrten Tierzähnen, Schnecken oder Bernstein oder aber Gürtelschließen aus großen Muscheln. Und das sind nur die Reste, die sich im Boden erhalten haben. Wir müssen davon ausgehen, dass auch Federn oder pflanzliche Materialien als Schmuck getragen wurden, nur sind diese im Lauf der Jahrtausende vergangen. Mit dem Aufkommen des Metalls wurden dann auch Schmuckgegenstände aus Kupfer oder Bronze hergestellt, wie Armreifen oder Ringe, die sich immer wieder in Gräbern finden.

In einer kurzen Einführung (ca. 15 Min.) erzählen wir euch etwas über die Geschichte des Schmucks und wie und warum wir Archäolog:innen diesen erforschen. Was kann uns dieser über das Leben der Menschen in der Steinzeit sagen? Im Anschluss könnt ihr selbst Schmuck basteln, wie es schon die Menschen damals getan haben. Ihr versetzt euch damit ein bisschen zurück in die damalige Zeit und erfahrt beim Selbermachen ein kleines bisschen, wie das Leben damals gewesen sein muss. Ihr werdet wie die damaligen Menschen viele interessante Naturmaterialien nutzen, mit denen ihr verschiedenste Arten von Schmuck herstellen könnt.

Wann

02.04.2022
15:00 – 16:30 Uhr

Wo

Erweiterungsbau Theoretische Physik, Zülpicher Straße 77a, 50937 Köln

 

Kosten

keine

Anmeldung

Link

Veranstalter

Universität zu Köln

Weitere Infos

Schüler*innen der Klassenstufen 3 – 6

KinderUni