© Johannes Leidenberger

Kunstwerk “Puls”

Johannes Leidenberger für das DLR

Das Kunstwerk “Puls” (1. Platz Kunst am Bau Wettbewerb Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) von Johannes Leidenberger (geboren 1985) wurde für den Standort vor dem Vorstands- und Hauptverwaltungsgebäude in Bezug auf die zentralen Forschungsbereiche des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelt. Im Fokus der künstlerischen Konzeption steht die Rotationsbewegung, welche sich auch in den Themen Verkehr, Energie, Luft- und Raumfahrt wiederfindet.

Sie ist beispielhaft zu beobachten an einem sich drehenden Propeller, Rad, oder auch Planeten. Von der Kreisform einer Rotationsbewegung ausgehend erstreckt sich im Kern des Objekts ein imaginärer Kegel, um den sich zwei ovale Volumenkörper legen, die über Stege miteinander verbunden sind. Dieser rohrartige Aufbau steht symbolisch für die Funktion einer Leitung, als Transportweg und Verbindung von Orten. Getragen wird die Konstruktion von zwei Beinen, die den Körper in einem leichten Schwebezustand halten und die dynamische Formsprache unterstützen. Im Zusammenhang mit der technischen Erscheinung entstand so ein futuristisch anmutendes Objekt, das assoziativ zu den Tätigkeitsfeldern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt passt.

Puls orientiert sich in seiner Position an der räumlichen Wirkung des Gebäudes und der Freianlagen und zeigt sich auf den unterschiedlichen Blickachsen in abwechslungsreicher Form. Dabei setzt es mit seiner blanken Aluminiumoberfläche dem Baukörper einen optischen Kontrapunkt entgegen. Um die Rotationsbewegung auch im Inneren des Objekts erlebbar zu machen, kann der Betrachter durch den kleineren Ring hinein treten.