© Uniklinik Köln | Christian Wittke

Krankenversorgung in Zeiten der Pandemie

Gesundheitsminister Lauterbach besucht Uniklinik Köln

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich bei seinem Besuch der Uniklinik Köln über die Herausforderungen der Krankenversorgung in Zeiten der Pandemie informiert. Er tauschte sich dazu intensiv mit dem Vorstand der Uniklinik Köln, Mitarbeiter*innen aus dem Pflegedienst sowie mit Vertretern des Pflegemanagements und den Klinikdirektoren aus. Minister Lauterbach besuchte die Intensivstation des Herzzentrums und traf das Team seines ehemaligen Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie.

„Wir freuen uns sehr über den umfangreichen Besuch von Bundesgesundheitsminister Prof. Lauterbach in neuer Funktion an seiner alten Wirkungsstätte. Wir am Universitätsklinikum Köln haben sowohl bei der Behandlung der vielen COVID-19-Patienten auf unseren Intensivstationen als auch bei der Entwicklung von Konzepten zum Umgang mit der Pandemie unsere gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst und oft auch eine Vorreiterrolle eingenommen. Wir müssen gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um das Gesundheitswesen gerade auch auf der Basis der Pandemieerfahrung zukunftsfest zu machen“, sagt Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach, Bundesminister für Gesundheit, erklärt: „Gerade Universitätsklinika haben mit ihrer besonderen Expertise dazu beigetragen, dass vielen Schwerkranken in der Corona-Pandemie geholfen werden konnte. Dafür gilt Ihnen unser aller Dank. Speziell auf Intensivstationen wurde hier Herausragendes geleistet. Deshalb setzt auch der Pflegebonus genau dort an, wo die Gefährdung und die Belastung am größten war.” Gesundheitsminister Lauterbach besuchte die Intensivstation des Herzzentrums der Uniklinik Köln und sprach dort mit Intensivpflegenden und Ärzten. Auf der Station werden seit Beginn der Corona-Pandemie vor allem junge COVID-Patienten mit schweren Verläufen mit der sogenannten ECMO-Therapie behandelt. Die Lungenersatzmaschine füllt das Blut mit Sauerstoff auf und ist oft die letzte Hoffnung.

Besonders wichtig war Minister Lauterbach auch der offene Dialog mit den Pflegekräften der Uniklinik Köln. In einem einstündigen Gespräch mit rund 20 Vertreter*innen der Pflege wurden Lösungsvorschläge zur Gestaltung besserer Arbeitsbedingungen für die Pflege diskutiert und wie man gemeinsam dem Fachkräftemangel begegnen kann. Mit dem Vorstand, dem Pflegemanagement und den Direktoren der Uniklinik Köln diskutierte Minister Lauterbach ausführlich die Herausforderungen der Krankenversorgung in Zeiten der Pandemie. Dabei ging es auch darum, wie die Politik die Unikliniken als Maximalversorger bei ihrer wichtigen Aufgabe während und nach der Pandemie bestmöglich unterstützen kann.

Zum Abschluss seines Besuchs an der Uniklinik Köln traf der Minister auch das Team seines ehemaligen Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie und tauschte sich über aktuelle Projekte aus. Das Institut wird kommissarisch von Univ.-Prof. Dr. Stephanie Stock geleitet.

Auf dem Bild sind v.l.n.r zu sehen: Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor Uniklinik Köln, PD Dr. Antje-Christin Deppe, Oberärztin Intensiv- und Notfallmedizin Herzzentrum, Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach, Bundesminister für Gesundheit, Prof. Dr. Thorsten Wahlers, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Sarah Meister, Stellv. Teamleiterin Intensivstation Herzzentrum.

Vollständige Quelle: Uniklinik Köln