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Konzepte für den Ebertplatz

Masterstudierende der TH Köln präsentieren ihre Ideen

Der Ebertplatz im Norden der Innenstadt ist eine der großen Herausforderungen für die Kölner Stadtentwicklung. Zurzeit plant die Stadtverwaltung einen Wettbewerb zur künftigen Gestalt des Platzes. Diesen begleitet die TH Köln mit einem mehrsemestrigen Studierendenprojekt. […]

„Rund um den Ebertplatz sind in den letzten Jahren viele Initiativen entstanden. Es gibt diverse Zwischennutzungen wie die freien Kunsträume in der Passage und zahlreiche Akteur*innen beschäftigen sich mit dem Areal. Daran sollen unsere Studierenden anknüpfen und mit den Menschen vor Ort Visionen für diesen städtischen Raum entwickeln“, erläutert Prof. Yasemin Utku von der Fakultät für Architektur der TH Köln.

Die Ergebnisse der ersten Projektphase „Ebertplatz 0“ zeigen die Masterstudierenden der Architektur vom 11. bis 28. Februar 2022 im Kunstraum Gold & Beton am Ebertplatz. Die Ausstellung mit insgesamt fünf Konzepten ist täglich von 15.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Während einer virtuellen Präsentation am 11. Februar 2022 um 15.00 Uhr können sich alle Interessierten die Ansätze von den Studierenden selbst erklären lassen.

In der Ausstellung ist zum Beispiel ein Konzept zu sehen, das den Ebertplatz als Insel versteht, die ihre Kraft aus ihrer strukturellen Eigenständigkeit schöpft und die es zu betonen gilt. In die entgegengesetzte Richtung denkt ein Studierendenteam bei „Le Tour – Reintegration Ebertplatz“: Bodenmarkierungen, Akzentuierungen im öffentlichen Raum sowie eine regelmäßige „Tour Ebertplatz“ sollen das Areal zu einem vernetzenden Knotenpunkt machen. Ein weiterer Ansatz sieht vor, die identifizierten Stärken des Geländes herauszuarbeiten und den Schwächen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen.

In den kommenden Semestern werden die Entwürfe dann weiter ausgearbeitet und mit einem Workshop vor Ort begleitet werden. Anschließend werden ein oder zwei der Konzepte umgesetzt.

Hier geht es am 11.02 zum virtuellen Rundgang. Kenncode: Ebertplatz.

Vollständige Quelle: TH Köln