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Keine Zukunftsmusik

Experten begeistert von FHDW-Projekten

Die Wirtschaftsinformatik-Studierenden der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) präsentieren jährlich im Sommer die Ergebnisse der Vorlesung „Ausgewählte Gebiete der Informatik“. Dann wird sicht- und greifbar, was Wirtschaftsinformatiker leisten können. […]

Eine Fußgängerampel, die auf Grün springt, wenn eine bestimmte Anzahl von Menschen darauf wartet, die Straße zu überqueren. Keine Zukunftsmusik. Realität. Und entwickelt von Studierenden der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach. Über einen Scanner erkennt die Ampel Menschen, zählt sie und lässt die Autos warten, wenn eine vorher definierte Menge erreicht ist. Anwendbar ist das von Alexander Pries und vier weiteren Studierenden programmierte System auch für coronabedingte Einlassbeschränkungen in Supermärkten oder öffentlichen Gebäuden.

Bei der Präsentation der Ergebnisse aus der sehr praxisnah konzipierten Vorlesung „Ausgewählte Gebiete der Informatik“ zum Semesterabschluss vergangener Woche gab es noch ein weiteres Ampelsystem. Das funktioniert über einen Infrarot-Bewegungsmelder und der ersetzt den Tastendruck. Der Vorteil: Der Bewegungssensor ist weniger defektanfällig als eine ständig bediente Taste und der direkte Hautkontakt fällt weg. Das ist gut für die Handhygiene.

Das dritte vorgestellte Projekt baut auf das im Mai erstmalig in Bergisch Gladbach eingeführte Corona-Testnachweissystem „LOLA Corona-Pass“ auf. Alina Friedsam, Susanne Hahn und Julian Geuß stellten „Scan&Benefit“ vor. Ein System, das jeden Corona-Testvorgang mit einer Rabatt- oder Gutscheinaktion verbindet und in Kooperation mit dem lokalen Einzelhandel und der Gastronomie vor Ort einsetzbar ist. […]

Marcel Böttcher hat 2015 an der FHDW seinen Master in IT-Management gemacht: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt hat sich seitdem gut entwickelt und davon profitieren sowohl die Studierenden als auch die Kommune – durch die Expertise der FHDW.“ Der Besuch der beiden Digitalisierungsfachleute der Stadt kam bei den Studierenden sehr gut an: „Das empfinde ich als sehr wertschätzend und ich fand schön, dass man direkt ein Feedback bekommt“, so Hahn.

Vollständige Quelle: FHDW