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Gesellschaft für Informatik

Ist ein Fitnesscoach automatisierbar?

Zu ihrem Themenabend „Quo vadis Sportinformatik?“ war die Regionalgruppe Köln der Gesellschaft für Informatik zu Gast an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW). Über Automatisierungsmöglichkeiten von Coachingssystemen sprachen ein Kölner Weltraumphysiologe, ein Personal Trainer aus Bergisch Gladbach und die Geschäftsführerin eines EMS-Herstellers aus Köln.

Wer einmal mit einer Spielekonsole trainiert hat, der weiß: Die Bewegungsabläufe checkt die Konsole über Kameras und gibt dem User ein Feedback, ob sie den vorgegebenen Standards entsprechen. Sportmedizinischen Ansprüchen genügt das aber nicht. […]

Das Training mit EMS-Systemen funktioniert über die Stimulation bestimmter Muskelgruppen. Durch punktgenau am Körper befestigte Elektroden-Pads wird der Muskel zur Kontraktion gebracht. „Das haben wir schon angefangen, zu automatisieren“, erklärt Thiemann. Beim Anlegen der Pads gibt das System die exakten Körperstellen vor. Bei der Automatisierung des Feedbacks ist sie aber skeptisch, hält einen betreuenden Trainer bis jetzt zumindest für unerlässlich: „Sonst verfällt man immer wieder in die gleichen und gegebenenfalls falschen Bewegungsmuster.“ […]

Vollständige Quelle: FHDW