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Mi. 18.03.2026
Geheimnisse des Wüstenlebens
Die Atacama-Wüste in Nordchile (Südamerika) ist einer der trockensten Orte der Erde. Selbst die zentrale Senke, das ist der tiefgelegene Bereich der Wüste, der als trockenste Region überhaupt angesehen wird, ist keine „Todeszone“. Sogar dort existiert Leben, dort leben kleine Flechten auf Felsgipfeln, außerdem auch Pflanzen und widerstandsfähige Arthropoden. Arthropoden sind kleine Tiere, die man auch Gliederfüßler nennt. Dazu gehören Insekten, Spinnen, Skorpione, Krabben und Krebse. Alle diese bemerkenswerten Organismen (so nennt man Lebewesen) sichern ihr Überleben mit außergewöhnlichen Strategien: Sie sammeln lebensnotwendiges Wasser aus dem Nebel, leben in versteckten Mikrohabitaten, das sind kleinste Lebensräume für kleine Organismen, sie speichern Feuchtigkeit in ihrem Körper oder gehen sogar für viele Jahre in einen Ruhezustand über.
In diesem Workshop lernst du, wie diese Anpassungen funktionieren, du wirst echte Präparate aus der Wüste bestaunen, und zusammen werden wir erkunden, wie diese natürlichen Überlebensstrategien in Zukunft für die Gesundheit der Menschen genutzt werden könnten.
Wenn dich die Lebensbedingungen in der Atacama-Wüste interessieren, dann besuche doch gerne die Vorlesung „Flechten – Doppel-Lebewesen extrem unterwegs“ am 02.03.2026 von 16:00 bis 17:00 Uhr.
Wann
18.03.2026
17:00 – 19:00 Uhr
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Wo
Kurssaal II (Raum 0.017)
Biozentrum
Zülpicher Straße 47b
50674 Köln
Kosten
keine
Anmeldung
Veranstalter
KölnerKinderUniversität
Universität zu Köln
Referierende
Hsin-Ju Cheng, Dr. Katerina Vlantis
