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Bachelorstudiengang Optometrie

Neue Chancen für Augenoptiker*innen

„Durch die steigende Lebenserwartung nehmen altersbedingte Augenerkrankungen zu; zudem belastet der weiter wachsende Anteil der Bildschirmarbeit und der Konsum digitaler Medien die visuellen Systeme der Menschen. Daher wird der Bedarf an den Dienstleistungen der Optometrie in den nächsten Jahrzehnten kontinuierlich steigen“, sagt Studiengangsleiter Prof. Dr. Uwe Oberheide vom Institut für Angewandte Optik und Elektronik der TH Köln.

Optometrist*innen erkennen und korrigieren Fehlsichtigkeiten mit den jeweils geeigneten optischen Mitteln wie Brille oder Kontaktlinse. Ihre Tätigkeit ist darüber hinaus auch für die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung von Bedeutung, da sie im Rahmen der Anpassung von Sehhilfen auch funktionsbeeinträchtigende Auffälligkeiten am Auge sowie Risikofaktoren für häufige Augenerkrankungen aufdecken. In einer immer älter werdenden Gesellschaft kommt dem Berufsstandeine zunehmend größere Bedeutung als Erstanlaufstelle bei Auffälligkeiten der Augen und des Sehens zu.

Der Bachelorstudiengang Optometrie umfasst Lehrveranstaltungen an der TH Köln und an der Höheren Fachschule für Augenoptik sowie externe Praxisphasen. Inhalte sind unter anderem die Pathologie des Auges, Pharmakologie, Kinderoptometrie, Speziallinsen, optische Messtechnik und bildgebende Verfahren. Am Ende der Studienzeit steht eine Bachelorarbeit, die in Kooperation mit einem Praxispartner verfasst werden kann.

Voraussetzung für die Einschreibung ist der Abschluss zur staatlich geprüften Augenoptiker*in. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, von denen drei durch den staatlichen Abschluss anerkannt werden. Studierende müssen zudem einen entgeltpflichtigen Teilnahmevertrag mit dem Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen abschließen, in dem eine Teilnahmegebühr von 600 Euro pro Semester festgeschrieben ist. Eine Bewerbung ist bis zum 31. Juli 2022 möglich.

Vollständige Quelle: TH Köln