Grenzenlose Kunst

Bild: ZADIK – Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung, u.w.

Do. 15.10.2026

Ausstellung: Grenzenlose Kunst? Kunsthandel zwischen DDR und BRD

Kunst war in der DDR weit mehr als ein kulturelles Gut. Sie war Ausdruck staatlicher Kulturpolitik, Bestandteil eines regulierten Wirtschaftssystems und zugleich begehrte Ware im Austausch mit dem Westen. Während sich in der BRD ein weitgehend freier Kunstmarkt entwickelte, entstand in der DDR ein staatlich organisiertes System, das die Produktion, Präsentation und Vermarktung von Kunst maßgeblich bestimmte.

Trotz der politischen Teilung war die innerdeutsche Grenze im Kunsthandel überraschend durchlässig. Werke ostdeutscher Künstler*innen gelangten in westdeutsche Galerien, Museen und Privatsammlungen.

Händler*innen, Sammler*innen und Institutionen auf beiden Seiten der Grenze schufen Netzwerke und Wege, offizielle und inoffizielle, zum Austausch von Kunst und Kulturgütern. Nicht zuletzt, weil ihr Export für die DDR eine wichtige Quelle für dringend benötigte Devisen darstellte.

Die Ausstellung wirft einen Blick auf die vielfältigen Verflechtungen im innerdeutschen Kunsthandel. Sie zeigt, unter welchen Bedingungen Kunst gehandelt wurde, welche Akteur*innen den Austausch zwischen Ost und West prägten und wie Kunstwerke die Grenze überschritten.

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Wann

15.10.2026
bis 24.09.2027
10:00 – 16:00 Uhr

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Kosten

Eintritt frei

Anmeldung

Veranstalter