© pixabay | jarmoluk

Aktiv gegen den Fachkräftemangel

Uni Köln richtet IT-Ausbildung neu aus

Zum Sommer 2022 wird die Universität zu Köln ihre IT-Ausbildung umstellen. Für alle Einrichtungen und Institute der Uni besteht ab dann die Möglichkeit, Fachinformatiker*innen (duale Ausbildung) und mathematisch-technische Softwareentwickler*innen (duales Studium) zu beschäftigen.

Bereits in diesem Sommer sollen insgesamt 10 Ausbildungsstellen angeboten und besetzt werden. Langfristig sollen es 40 Auszubildende pro Jahr sein, um den Bedarf an Fachkräften an der Uni zu decken. Partner für das duale Studium ist die Fachhochschule Aachen am Standort Köln. Bisher wurden unregelmäßig Fachinformatiker*innen in Kooperation von Verwaltung, RRZK und USB ausgebildet. Mit dem neuen Programm werden Ausbildung und duales Studium an jedem Standort angeboten, der über IT verfügt und ausbilden möchte.

Neben dem praktischen Teil, der unmittelbar in den Universitätsinstituten und -einrichtungen stattfindet, werden die administrativen Tätigkeiten wie Bewerberakquise, Anmeldungen zur Berufsschule oder Fachhochschule oder die Organisation der Prüfungsvorbereitung vom Regionalen Rechenzentrum der Universität zu Köln übernommen. „Die Ausbildung an der Universität mit dem direkten Anschluss an die Institute stellt besondere Ansprüche an die Kandidat*innen, ist aber auch besonders spannend. Die IT-Aufgaben sind durch das vielfältige wissenschaftliche und verwaltungstechnische Umfeld geprägt und bieten ein hoch interessantes Tätigkeitsfeld“, so Corinna Böschenbröker, die am Rechenzentrum die IT-Ausbildung an der gesamten Universität zu Köln koordiniert. „Wir sind überzeugt, dass unsere Absolventen hervorragend für zukünftige Aufgaben an der Universität, aber auch für Anforderungen in der Industrie ausgebildet sind.“

Fachinformatiker*innen für Systemintegration (FISI) übernehmen unter anderem Tätigkeiten wie die Einrichtung und Administration von Arbeitsplätzen und Servern. Außerdem unterstützen sie bei IT-Security und Datenschutzfragen und stellen die IT für Digitalisierungsprojekte zur Verfügung. Mathematisch-technische Softwareentwickler*innen fertigen mathematische und grafische Auswertungen von Versuchsergebnissen an und entwickeln Software sowie Apps für verschiedene Zwecke in Forschung, Lehre und Verwaltung.

Vollständige Quelle: Universität zu Köln