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30 Ta­ge lie­gen

Effekte vom Wegfall der Schwerkraft

In der Schwerelosigkeit verändert sich der Körper. […] Das untersucht die neue Bettruhestudie im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Für die Studie im Auftrag der NASA werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die jede Menge wissenschaftliche Tests durchführen und 30 Tage am Stück im Bett verbringen – aber anstrengend wird es trotzdem.

„Durch den Wegfall der Schwerkraft verschieben sich die Körperflüssigkeiten in Richtung Kopf und rufen unter anderem Veränderungen an den Augen und im Gehirn hervor“, erklärt Andrea Nitsche vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin im DLR. „Das Ziel der Studie ist es, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um diesen Problemen entgegenzuwirken.“

Die Bedingungen in der Schwerelosigkeit lassen sich auf der Erde besonders gut im Liegen nachempfinden, wenn sich die Flüssigkeiten im Körper gleichmäßig verteilen. Um einen Effekt wie im All zu erzeugen, wird das Bett zusätzlich um sechs Grad geneigt: Die Beine liegen also höher als der Kopf. So werden die Teilnehmer einen ganzen Monat verbringen, dabei dürfen sie jedoch jederzeit zwischen Bauch-, Rücken- und Seitenlage wechseln. Wichtigste Regel: immer eine Schulter auf der Matratze lassen. Die Studie dauert insgesamt 59 Tage am Stück. […]

Vollständige Quelle: DLR