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10 Jahre Cologne Game Lab

Eine Dekade Spieleforschung

Viele große Erfolgsgeschichten fangen ganz klein an: Gleich mehrere berühmte Softwareunternehmen haben ihre ersten Schritte in kleinen Garagen, in Kinderzimmern oder Studierendenwohnheimen gemacht. Eine hochschuleigene Erfolgsgeschichte hat ihren Anfang in der Claudiusstraße genommen – im einstigen Gymnastikraum im Dachgeschoss.

Dort startete im Wintersemester 2010/11 der Weiterbildungsstudiengang „Game Development and Research“ des Cologne Game Lab (CGL) mit gerade einmal fünf Studierenden. Betreut wurden diese von zwei wissenschaftlichen Mitarbeitenden sowie den Institutsdirektoren Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth und Prof. Björn Bartholdy. […]

Zehn Jahre nach der Gründung sind 2021 mehr als 350 Studierende am Cologne Game Lab eingeschrieben. Hinzu kommen insgesamt zehn Professorinnen und Professoren sowie rund 20 wissenschaftliche Mitarbeitende und ein gutes Dutzend Doktoranden. Neben dem Weiterbildungsmaster „Game Development and Research“ und dem Bachelor- und Masterstudiengang „Digital Games“ bietet das CGL in Kooperation mit der ifs mittlerweile auch den Weiterbildungsstudiengang „3D-Animation for Film & Games“ an. […]

Und was sind die großen Themen der Zukunft? „In vielen Bereichen haben sich die technischen Möglichkeiten im Laufe der vergangenen Jahre sukzessive weiterentwickelt. Das gilt zum Beispiel für Augmented und Virtual Reality, aber auch für die Grafik – hier ist das Maximum, also der Fotorealismus, nahezu erreicht“, so Freyermuth.

„Der nächste große Entwicklungsschub wird im Bereich der künstlichen Intelligenz in digitalen Spielen kommen. Hier erwarte ich in den kommenden zehn bis 15 Jahren eine Entwicklung, die einer Zäsur ähnelt und vergleichbar mit der Einführung des Tons im Film nach 1930 ist.“ […]

Vollständige Quelle: TH Köln