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Zeitzeugengespräch

Besuch an der KatHO

Henriette Kretz berichtet über die Flucht und Verfolgung während ihrer Kindheit in der NS-Zeit

„Da wusste ich, dass ich keine Eltern mehr hatte“ – so brachte Henriette Kretz den prägenden Moment in ihrem Leben, als Nazi-Schergen ihre Eltern erschossen, ganz eindrücklich auf den Punkt. Als Zeitzeugin der Shoah war sie in die KatHO NRW, Abt. Köln, gekommen, um auf Einladung des im Fachbereich Sozialwesen sehr aktiven studentischen Arbeitskreises Nahost als NS-Überlebende über ihre Verfolgung und Flucht zu berichten. Der Arbeitskreis wird von Milena Feldmann und Julia Frericks geleitet. Milena Feldmann, und Henriette Kretz kennen sich durch das Zeitzeugenprojekt des Maximilian-Kolbe-Werks, welches seit 2001 zur Aufklärung an deutschen Schulen tätig ist.

Die offizielle Begrüßung der sehr gut besuchten Veranstaltung übernahm für die Hochschule Prof. Dr. Heinz Theisen, der auf die Aktualität des Themas mit Hinblick auf die politischen Ereignisse in Europa verwies.
Theisen stellte dar, dass „die Soziale Arbeit in der ersten Reihe der Integrationsarbeit bei Flucht und Migration steht“ und bedankte sich, dass das Thema an diesem Abend aus der Sicht eines Einzelschicksals betrachtet werde. {…}

Vollständiger Artikel der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen