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Wissenschaftler der Uni Köln in NRW-Akademie aufgenommen

Aufnahme auf Lebenszeit

In die nordrhein-westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste sind mit Professorin Dr. Johanna Hey (Steuerrecht) und Professor Dr. Klaus Meerholz (Physikalische Chemie) erneut zwei herausragende Persönlichkeiten der Universität zu Köln aufgenommen worden. Meerholz und Hey zählen zu den im Jahr 2020 insgesamt 15 neu gewählten Mitgliedern auf Lebenszeit. Damit sind im Kreise der 1970 gegründeten NRW-Akademie bereits 31 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln vertreten.

Johanna Hey ist Professorin für Steuerrecht an der Universität zu Köln und neues Mitglied in der Akademieklasse für Geisteswissenschaften. Ihr Forschungsgebiet ist die Besteuerung von Unternehmen sowie die verfassungs- und europarechtlichen Grundlagen der Besteuerung. Hey studierte Rechtswissenschaft an der Universität Würzburg und war nach ihrer Habilitation von 2002 bis 2006 Inhaberin des Lehrstuhls für Unternehmensteuerrecht an der Universität Düsseldorf. Seit 2006 leitet sie an der Universität zu Köln das Institut für Steuerrecht. Hey war von 2011 bis 2016 Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Steuerjuristischen Gesellschaft und ist seit 2006 im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen tätig. Sie ist Trägerin des Hans-Kelsen-Preises 2016 der Universität zu Köln für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Klaus Meerholz ist Professor für Physikalische Chemie an der Universität zu Köln und neues Mitglied in der Akademieklasse für Naturwissenschaften und Medizin. Meerholz studierte in Bielefeld und Freiburg Chemie. Nach seiner Postdoc-Phase in den USA und der Habilitation war er bis 2002 an der LMU München, ehe er den Ruf auf die Professur für Physikalische Chemie an die Universität zu Köln annahm. Sein Forschungsgebiet sind organische Leuchtdioden (OLEDs) und organische Solarzellen. Im Jahr 2010 erhielt er für diese Forschungen den Innovationspreis des Landes NRW. Meerholz leitet seit 2015 das COPT Zentrum für Organische Elektronik an der Universität zu Köln.