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Wie Studierende an der RFH jetzt lernen

Schulungsangebote zur digitalen Didaktik

Das Semester an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) hatte bereits vor dem „Shutdown“ am 9. März begonnen. Eine Verschiebung war keine Option. Innerhalb einer Woche hat ein erfahrenes Online-Lehre-Team der RFH über 400 Dozierende der RFH sowie der Schwesterinstitutionen der Rheinischen Stiftung mit einem neuen Online-Vorlesungssystem geschult. Jetzt gibt es kontinuierlich weitere Schulungsangebote zur Didaktik. Alles ist digital. Auch die regelmäßigen Infoveranstaltungen.

Die geplanten Präsenz-Veranstaltungen, Messebesuche, Exkursionen, Präsentationen sind – wie überall – zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Die Konzentration liegt jetzt auf einem reibungslosen Studienbetrieb mittels digitaler Lehre. Das versteht die RFH als Chance.

„Auch wenn aktuell jeder Tag neu zu bewerten ist, können wir sagen, dass wir wirklich etwas auf die Beine gestellt haben, was wir vorher vielleicht nicht für möglich gehalten hätten“, freut sich RFH-Präsident Prof. Dr. Martin Wortmann. „Wir haben uns auf Basis unserer Erfahrungen mit unseren E-Learning-Laboren und Studiengängen in der Digitalisierung weiterentwickelt. Wir haben die entsprechende Ausstattung und die Kompetenzen. Das hat uns sehr geholfen.“

Die Studierenden stehen dank der digitalen Lernplattformen im Austausch mit ihren Professorinnen und Professoren. Über gemeinsame Whiteboard-Arbeit, Kommentarfunktionen oder einfache Audience-Response-Angebote kann eine hohe Interaktionsrate mit Studierenden erreicht werden. Beiträge der Studierenden können unkompliziert eingespielt werden. Die temporäre technische Aufteilung der Gesamtgruppe in kleinere Arbeitsgruppen (Breakout Sessions) unterstützt dieses Vorgehen.

Es gibt viel positive Resonanz auf die Umstellung der Lehre ins Digitale. Dozentinnen und Dozenten haben sich mit viel Engagement und Kreativität in die Online-Lehre eingearbeitet. Studierende lassen andere via Social Media an ihren Online-Vorlesungen teilhaben und gewähren Einblicke in ihre heimischen Arbeitsplätze. Und wenn etwas nicht reibungslos klappt, gibt es Unterstützung.

„Studierende haben verschiedene Anlaufstellen, wo sie sich mit Problemen an uns wenden können. Das betrifft alles, was diese Krise in Bezug auf das Studium mit sich bringt. Der Lehre steht ein Online-Not-Team der RFH zur Seite. Semestersprecher vermitteln unterstützend zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Verwaltung stützt organisatorisch und kommunikativ. Das klappt alles sehr gut. Alle helfen allen. Das verbindet. Es ist uns sehr wichtig, dass sich niemand in dieser Situation alleingelassen fühlt“, erklärt Prof. Wortmann.

Wie lange diese Zeit noch andauert, weiß niemand. Sicher ist, dass die RFH mit den positiven Erfahrungen der Online-Lehre in Zukunft weiterarbeiten wird. Die bewährte Präsenzlehre, die die RFH seit über 60 Jahren in kleinen Kursgrößen praktiziert, bleibt dennoch wesentlicher Bestandteil des Angebots.

Das Portal Studycheck hat der RFH das Label „Digital studieren“ verliehen.

Vollständige Quelle: RFH