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Studie zeigt Mechanismen

Studie der Uni Köln thematisiert den Erhalt von Biodiversität

In den letzten Jahrzehnten ist ein dramatischer weltweiter Biodiversitätsverlust zu verzeichnen. Täglich gehen in bisher nicht gesehenen Ausmaß Arten unwiederbringlich verloren, was auch die Stabilität und Produktivität von Ökosystemen beeinträchtigt. Es ist daher außerordentlich wichtig, die Mechanismen zu verstehen, die die Artenvielfalt beeinflussen. Dies gilt insbesondere für Primärproduzenten wie Algen und Pflanzen, die die Basis nahezu aller natürlichen Nahrungsnetze und Ökosysteme bilden.
Sophie Gröndahl, Doktorandin in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Patrick Fink am Institut für Zoologie, konnte nun mittels einer experimentellen Studie an Algen aus Süßwasserbiofilmen zeigen, dass nicht nur die Nährstoffverfügbarkeit, sondern auch die Diversität an pflanzenfressenden Konsumenten (Herbivoren) einen starken positiven Einfluss auf die Artenvielfalt Photosynthese betreibender Organismen hat. Dies bedeutet, dass sich eine hohe Artenvielfalt auf einer Ebene der Nahrungskette positiv auf die Artenvielfalt der darunterliegenden Ebene der Nahrungskette auswirkt. […]

Die Studie “Consumer species richness and nutrients interact in determining producer diversity” wurde in der aktuellen Ausgabe von Scientific Reports veröffentlicht. Die Studie ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekts “Interactions between consumer and resource diversity under changing environmental conditions”.

Link zur Originalarbeit der Universität zu Köln