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Interview der DSHS

Dr. Christoph Bertling, wissenschafticher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln, untersucht seit mehreren Jahren in verschiedenen Projekten die Mechanismen hinter der medialen Aufbereitung des Spitzensports. Er beschreibt, welche unterschiedlichen Kräfte und Interessen das Endprodukt, das die Zuschauer zu sehen bekommen, beeinflussen. Auch bei den Olympischen Winterspielen in Pyeonchang.

Herr Bertling, weil neben ARD und ZDF auch Eurosport aus Pyeonchang eine vollwertige Berichterstattung zu den Olympischen Wettbewerben anbietet, gibt es in Deutschland erstmals zwei miteinander konkurrierende TV-Angebote zu den Spielen. Wird das die Berichterstattung verändern?

Das ist schwer zu sagen. Eurosport hat ja eine aufwendige Studioproduktion mit vielen prominenten Experten angekündigt, unter anderem mit Fabian Hambüchen, der hier an unserer Universität studiert. Es ist spannend, was diese Redaktion auf die Beine stellen wird. Ganz grundsätzlich berichten die Öffentlich-Rechtlichen ganz ähnlich über den Sport wie die Privatsender. Sie versuchen, ein möglichst unterhaltendes Hochglanzprodukt zu produzieren. Vorliegende Studien zu diesem Thema zeigen, dass im Live-Segment im Kern keine wesentlichen Unterschiede bei der Live-Berichterstattung über sportliche Großereignisse existieren. Privatsender fokussieren lediglich etwas stärker auf Top-Unterhaltungsmomente und lassen schneller weniger populäre Inhalte weg. {…}

Zum vollständigen Interview der Deutschen Sporthochschule Köln