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Preis für Toleranz

Drei Kölner Schulen für tolerantes Miteinander geehrt

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste und die Universität zu Köln zeichnen zum zweiten Mal drei Kölner Schulen mit einem Preis für Toleranz und einem Preisgeld von 2000 Euro aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der jährlichen Verleihung der Toleranzringe statt, mit denen die Europäische Akademie führende Persönlichkeiten würdigt, die sich für einen grenzüberschreitenden Dialog und gegen Rassismus einsetzen. Mit dem Preis der Toleranzringe wird in diesem Jahr erstmals auch eine Wissenschaftlerin der Universität zu Köln geehrt.

Drei Schulen aus dem Raum Köln – die Gesamtschule Holweide, das Stadtgymnasium Köln-Porz und das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg – werden am 16. November im Stiftersaal des Wallraf Richartz-Museums für ihre Verdienste um ein besonders tolerantes Miteinander mit dem Preis „Toleranz macht Schule – Schulen der Toleranz“ ausgezeichnet. Die Schulen wurden aus 17 Nominierungen, die von Lehramtsstudierenden der Universität zu Köln eingereicht wurden, von einem Fachgremium der Universität sowie dem Kölner Kuratorium zur Verleihung der Toleranzringe der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste ausgewählt. {…}

Mit den Toleranzringen werden in diesem Jahr Prof. Dr. Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin der Universität zu Köln und freie Journalistin, die Schweizer Politikerin Doris Leuthard (Christlichdemokratische Volkspartei) und die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano, ausgezeichnet. {…}

„Preise für Toleranz haben im Angesicht einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der wir einmal mehr Nein sagen müssen zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, zu Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit, eine besondere Relevanz“, so Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln. {…}

Vollständige Meldung der Uni Köln