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Forscher lüften Geheimnis

Element Niob

Wissenschaftler der Universität zu Köln und der Universität Bonn zeigen, dass das seltene Metall Niob schon auf den Asteroiden in deren metallischen Kern gewandert ist. Durch die Kollision mit Asteroiden ist die Erde vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren zu ihrer heutigen Größe gewachsen. / Veröffentlichung in „Nature Geoscience“

Ergebnisse eines Forscherteams der Universität zu Köln und der Universität Bonn erlauben jetzt neue Einblicke in die Wachstumsphase der noch jungen Erde vor mehr als 4.5 Milliarden Jahren. Man weiß schon länger, dass die Erde durch Kollision von Asteroiden zu ihrer heutigen Größe gewachsen ist. Die neue Studie legt jetzt nahe, dass bei solchen planetaren Kollisionen die Metallkerne der Asteroiden direkt mit dem Metallkern der jungen, noch flüssigen Erde verschmolzen sind. Dabei sind beträchtliche Mengen des seltenen Metalls Niob, das eigentlich komplett in der äußeren Silikathülle der Erde konzentriert sein müsste, verschwunden. „Das fehlende Niob befindet sich im Metallkern der Erde, in einer Tiefe von mehr als 2900 Kilometern“ sagt der Geochemiker Carsten Münker aus Köln. „Wir wissen aber jetzt durch unsere Untersuchungen, dass es schon in den Asteroiden in deren Metallkern gewandert ist“, ergänzt sein Kollege Raul Fonseca aus Bonn. {…}

Vollständiger Artikel der Universität zu Köln