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EUniWell: Well-Being in Zeiten von Covid-19

Auftaktveranstaltung „Well-Being in a COVID World“

Die European University for Well-Being ist ein Hochschulkonsortium von sieben hochrangigen europäischen Universitäten – Birmingham, Florenz, Köln, Leiden, Linnaeus, Nantes und Semmelweis/Budapest –, das sich im Winter 2019 unter der Leitung der Universität zu Köln gegründet hat. Ziel ist es, über die Entwicklung eines internationalen Studien- und Forschungsprogrammes Antworten auf die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu finden, die das Wohlergehen des Einzelnen, der Gemeinschaft sowie der Gesellschaft in Europa und der Welt bedrohen.

Aus aktuellem Anlass wird die erste Diskussionsrunde dieser sechsmonatigen Veranstaltungsreihe zum Thema Well-Being in a COVID World als anderthalbstündiges Live-Webinar am Mittwoch dem 17. Juni 2020 ab 14.00 Uhr stattfinden. Sie wird von Stefano Manservisi geleitet, dem ehemaligen Generaldirektor der Generaldirektion Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung der Europäischen Kommission.

Interessierte aus ganz Europa und der Welt sind eingeladen, an dieser Diskussionsrunde mit anschließender Q&A-Runde teilzunehmen. Die kostenfreie Registrierung erfolgt unter Link.
Die ausgesuchten Teilnehmer*innen dieser Eröffnungsrunde sind:
• Prof. Dr. Christiane Woopen, Professorin für Ethik und Theorie der Medizin und Direktorin des Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) der Universität zu Köln
• Prof. Dr. Arnold Tukker, Professor für Industrielle Ökologie und Direktor des Instituts für Umweltwissenschaften der Universität Leiden
• Prof. Dr. Matthew Broome, Professor für Psychiatrie und Psychische Gesundheit von Jugendlichen sowie Direktor des Institute for Mental Health (IMH) der Universität Birmingham
• Judith Barth, Studentin der Universität zu Köln und gewählte studentische Vertreterin des EUniWell Student Board.

Im Anschluss an eine kurze Vorstellung der European University for Well-Being durch Prorektorin Prof. Dr. Beatrix Busse von der Universität zu Köln sowie einer Vorstellung des neuen Formats der EUniWell Policy Commission durch den Prorektor Prof. Dr. Robin Mason von der Universität Birmingham, wird Stefano Manservisi in die Diskussionsrunde einführen und diese beginnen. Im Anschluss gibt es für das Live-Publikum die Gelegenheit, in einer Question- & Answer-Runde Fragen zu stellen und die Diskussion zu kommentieren.

Das neue Format der EUniWell Policy Commission hat zum Ziel, Expert*innen und Vordenker*innen in verschiedenen Bereichen aus Hochschule, Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, um die komplexen Herausforderungen für Well-Being in Europa und in der Welt zu diskutieren sowie positive und nachhaltige Lösungsansätze und Maßnahmen zu erörtern, aus denen sich Empfehlungen für politische und gesellschaftliche Veränderungen ergeben und die in das Studien- und Forschungsprogramm der EUniWell eingehen können. {…}

EUniWell hat vier Schwerpunktbereiche für Lehre und Forschung identifiziert, die sich eng an den UN Sustainable Development Goals (SDG) orientieren und in denen die sieben Partneruniversitäten ein starkes Profil aufweisen:

• Well-Being & Health (SDG 3, Good Health & Well-Being)
• Individual & Social Well-Being (SDG 16, Peace, Justice & Strong Institutions)
• Environment, Urbanity & Well-Being (SDG 11, Sustainable Cities & Communities)
• Teacher Education (SDG 4, Quality Education)

Der EUniWell Universitätsverbund hat es sich zum Ziel gesetzt, das lebenslange Lernen und Studium zu fördern – für junge Hochschulstudierende genauso wie für ältere Lernende und ihre Lehrer*innen – und Diversität, Teilhabe und Gleichberechtigung zu unterstützen sowie gemeinsame Forschungsprojekte zu entwickeln. Die Studierenden stehen im Zentrum der Zusammenarbeit und sind von Beginn an in die Prozesse sowie die Leitungsgremien eingebunden. Die sieben EUniWell-Partneruniversitäten beteiligen sich so an der Bildung und Ausbildung der nächsten Generation von Europäer*innen, ermöglichen wissenschaftliche Durchbrüche und erfolgreiche Wissensvermittlung zum Wohle der Gesellschaft.

Vollständige Quelle: Uni Köln