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Die Kniffe der Bewertung

Schwächen von Mountainbike-Trails

Dr. Stefan Siebert vom Institut für Natursport und Ökologie hat sich in einer bisher einzigartigen Tiefe mit der Kategorisierung der Schwierigkeitsgrade von Mountainbike-Trails befasst. In einem aufwendigen Dissertationsprojekt konnte er unterschiedliche Schwächen der so genannten „Singletrail-Skala“ aufdecken und zeigen, dass vor allem Gefahrenpotenziale jenseits der eigentlichen Strecke viel zu wenig berücksichtigt werden.

In vielen Outdoorsportarten ist die Ermittlung der Schwierigkeitsgrade von Trails oder Routen ein präsentes und oftmals kontrovers diskutiertes Thema. Zum einen suchen Wanderer, Skiläufer, Kletterer oder Kayakfahrer nach immer neuen Herausforderungen, zugleich wollen sie aber nicht überfordert werden oder gar in Gefahr geraten. Bewertungssysteme von Schwierigkeitsgraden spielen daher eine wichtige Rolle bei der Planung von Touren oder Reisen. Im immer populärer werdenden Mountainbikesport existiert seit 2004 die so genannte „Singletrail-Skala“, mit deren Hilfe der Anspruch der jeweiligen Strecken erkennbar werden soll. Allerdings sieht sich dieses System „seit seiner Einführung immer wiederkehrender Kritik hinsichtlich verschiedener Punkte ausgesetzt“, stellte Dr. Stefan Siebert in seiner Dissertation mit dem Titel „Schwierigkeitsbewertung von Mountainbike-Trails“ fest. {…}

Vollständiger Artikel der Deutschen Sporthochschule Köln