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Deutsche Forschungsgesellschaft fördert Uni Köln

Zwei Sonderforschungsbereiche

Die Evolutionsbiologie befasst sich traditionell mit der Rekonstruktion vergangener Prozesse und mit Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Spezies über lange Zeiträume. Der SFB 1310 „Vorhersagbarkeit in der Evolution“ untersucht, wie zukünftige Evolutionsprozesse zumindest kurzfristig vorhergesagt werden können. Der SFB erforscht dabei Systeme, die sich besonders schnell entwickeln, wie etwa Mikroben, Viren, Immunsysteme und Krebszellen. So sollen Vorhersagemethoden für wichtige Prozesse in diesen Systemen erarbeitet werden, darunter die Evolution von Arzneimittelresistenzen, die Evolution von Antikörpern in Immunsystemen und die Ko-Evolution von Krankheitserregern und ihren Wirtsorganismen.

Der SFB wird von der Deutschen Forschungsgesellschaft in den nächsten vier Jahren mit etwa 8 Millionen Euro gefördert.

Die Sprecherhochschule des SFB ist die Universität zu Köln, Sprecher ist Professor Dr. Michael Lässig. Neben der Universität Köln mit dem Universitätsklinikum sind außerdem die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln, sowie Partnerinstitutionen in Göttingen, Wageningen (Niederlande), Paris (Frankreich) und Lissabon (Portugal) beteiligt. {…}

Vollständiger Artikel der Uni Köln