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Auftaktsymposium

Zukunft des ländlichen Afrikas

Mit einem Eröffnungssymposium am 9. April 2018 nimmt der neue Sonderforschungsbereich „Future Rural Africa: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation“ seine Arbeit auf. Das Verbundprojekt unter der Sprecherschaft der Universität Bonn und Beteiligung der Universität zu Köln und des Bonn International Center for Conversion (BICC) untersucht Veränderungen der Landnutzung im ländlichen Afrika. Dafür stellt die Deutschen Forschungsgemeinschaft bis 2021 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung. {…}

Der regionale Forschungsfokus des neuen Sonderforschungsbereichs richtet sich auf das Kenianische Rift Valley, den landwirtschaftlichen Wachstumskorridor in Süd-Tansania und den grenzüberschreitenden Kavango-Zambezi-Park im südlichen Afrika. Die Wissenschaftler untersuchen, wie sich die scheinbar gegenläufigen Prozesse der landwirtschaftlichen Intensivierung einerseits und der Ausweitung von Naturschutzgebieten andererseits auf den künftigen Wandel der Landnutzung auswirken. Es geht dabei um so unterschiedliche Phänomene wie zum Beispiel den Einsatz von Mobiltelefonen in der Agrarberatung, die Nutzung alternativer Energien, Ertragssteigerungen und „Grünes Wachstum“, aber auch um Landkonflikte, neue Krankheiten und Armut.

Vollständige Meldung der Uni Köln