© pexels

200 Jahre Wallrafs Erbe

Uni kooperiert mit Wallraf-Richartz-Museum

Aus Anlass des 200. Jahrestages der Eröffnung des Wallrafschen Testaments, mit dem der Gelehrte seine Objekt- und Kunstsammlung am 9. Mai 1818 der Stadt Köln vermacht hat, haben die Lehrstühle für die Geschichte der Frühen Neuzeit und der Allgemeinen Kunstgeschichte der Universität zu Köln zusammen mit dem Wallraf-Richartz-Museum die Ausstellung „Wallrafs Erbe. Ein Bürger rettet Köln“ ins Leben gerufen. Nach der Eröffnung am Vorabend ist die Sonderausstellung ab Freitag, den 23. März 2018 bis Sonntag, den 8. Juli 2018 im Wallraf zu sehen.

Es wird eine Vielzahl von Objekten aus den Beständen verschiedener Kölner Institutionen gezeigt. Die Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) beispielsweise stellt für die Ausstellung verschiedene Leihgaben aus ihrer „Bibliothek Ferdinand Franz Wallraf“ bereit – darunter eine der wertvollen Kölner Bibeln von 1478/79, die zur Privatbibliothek Wallrafs gehörte. Zudem sind die Inhalte von Wallraf digital, die die Universität zu Köln seither unter dem Leitbild „Forschen – Lehren – Wissen vermitteln – digital publizieren“ unterschiedlich konzipiert und aufbereitet hat in einem eigenen Ausstellungsraum mit dabei.

Ein Ausstellungskatalog sowie ein umfangreiches Begleitprogramm zum Wallraf-Jubiläum, ebenfalls mit Beteiligung etablierter und junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, runden den digitalen Wissenstransfer aus der Universität in die Stadtöffentlichkeit ab.

Weitere Infos zur Ausstellung