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Weihnachtsstudie 2021

Kölner wollen sich reich beschenken

Die aktuelle Weihnachtsstudie der FOM Hochschule belegt: In Köln sehnen sich die Menschen nach Normalität, freuen sich auf die (Vor-)Weihnachtszeit und planen, Familienangehörige und Freunde reichlich zu beschenken. […] Für die Weihnachtsumfrage haben Studierende der FOM Hochschule in der Rheinstadt rund 1500 Menschen interviewt.

Für den Kauf von Weihnachtsgeschenken planen die Befragten durchschnittlich rund 509 Euro ein, wobei Männer (Ø 526 €) auch in diesem Jahr spendabler sind als Frauen (Ø 494 €). Zum Vergleich: 2020 lagen die durchschnittlichen Ausgaben für Weihnachtsgeschenke in Köln bei rund 478 Euro. „Wir gehen davon aus, dass sowohl die Vorfreude auf das Weihnachtsfest als auch die Sorge vor weiteren Preiserhöhungen den Konsum in der Vorweihnachtszeit deutlich steigern werden“, so Prof. Dr. Oliver Gansser, wissenschaftlicher Leiter der FOM Weihnachtsstudie.

Beim Kauf der Geschenke fühlen sich viele Kölner*innen offenbar wieder sicherer: Im Gegensatz zum Vorjahr steht für die Mehrheit der Befragten die Möglichkeit, Geschenke offline zu kaufen, wieder an erster Stelle. So gaben 70 Prozent an, das Shoppen im stationären Handel als wichtig zu empfinden, 57 Prozent wollen Weihnachtsgeschenke online erwerben. Dagegen plant nur rund ein Viertel der Düsseldorfer (25%) Präsente auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen. […]
Trotz oder gerade wegen Corona: Die deutliche Mehrheit der Umfrageteilnehmenden zeigt mit Blick auf die Weihnachtszeit eine positive Einstellung. 89 Prozent der Befragten freuen sich darauf, Zeit mit der Familie oder Freunden zu verbringen, 82 Prozent beschenken andere Menschen gern, nahezu ebenso viele freuen sich auf das Weihnachtsfest (80%). Bei der Frage nach dem zu erwartenden Stress im Hinblick auf die Vorbereitungen glaubt immerhin fast die Hälfte der Befragten, sich in der Vorweihnachtszeit entspannt zu fühlen (46%). Dagegen rechnen 29 Prozent damit, gestresst zu sein und 22 Prozent werden sich gehetzt fühlen, während 18 Prozent davon ausgehen, überfordert zu sein.

Interessant: Während der erwartete Stresslevel insgesamt gesehen bei Frauen (26%) und Männern (21%) ähnlich hoch ist, planen Frauen (44%) im Schnitt deutlich bewusster im Voraus als Männer (29%). Professor Gansser: „Die Vermutung liegt nahe, dass sich Frauen dem vorweihnachtlichen Stress bewusster sind, ihre Planungen dementsprechend anpassen und sich beispielsweise früher als Männer um die Geschenke kümmern. Möglicherweise hängt dies auch damit zusammen, dass die Vorfreude auf das Weihnachtsfest bei Frauen um acht Prozentpunkte höher ist als bei Männern.“

Vollständige Quelle: FOM