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Social Media und Parkour

Rolle Sozialer Medien im Sport

Im September 2020 erschien der Artikel „Climb ups or thumbs ups? Identifying determinants for parkour-related physical self-concepts of traceurs based on training data and social media use” der Forscher*innen der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) im German Journal of Exercise and Sport Research.

Es wird oft spekuliert, dass die wachsende Nutzung sozialer Medien, insbesondere unter Jugendlichen, auf Kosten sportlicher Aktivitäten geht. […] Einig sind sich Wissenschaftler*innen hingegen bei zwei Aspekten:
Erstens, wenn soziale Medien in sportbezogenen Kontexten eingesetzt werden, verstärken sie eher die sportlichen Aktivitäten.
Zweitens profitieren Sportler*innen aus informellen Sportarten besonders von einer engen Beziehung zwischen dem Sport und der Nutzung sozialer Medien, da sie so ihre Netzwerke virtuell verbinden und mit ihnen kommunizieren.

Eine dieser informellen Sportarten ist Parkour – eine Fortbewegungsart, bei der es darum geht, möglichst effizient und nur mit dem Einsatz der eigenen körperlichen Fähigkeiten von A nach B zu kommen. Hindernisse im urbanen oder natürlichen Raum werden effektiv, oftmals kreativ und spektakulär, überwunden. […] Sozialen Netzwerke scheinen hier eine besonders große Bedeutung zu haben – sie sind ihre digitale Community. Die aktive Teilnahme in den sozialen Medien wird als essentiell angesehen und als wesentlich für die Authentizität der Parkourathlet*innen. […]

Vollständige Quelle: DSHS