© Anton Luhr | FHDW

Smart Industries

Digitale Technik optimiert Industrie

Studierende der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) haben Lösungen erarbeitet, um Industrieanlagen per digitaler Netzwerk- und Cloudtechnik besser überwachen und effizienter machen zu können.

Da steht sie wieder. Die alte Spielzeug-Dampfmaschine. Angetrieben mit den nicht wirklich gut riechenden Esbit-Trockenbrennstoff-Riegeln und vielen Menschen sicher noch wohlbekannt aus Kindheitstagen. Dieses Modell hier im Forum der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) aber tickt anders. […] Brennkesseltemperatur, Abgasemissionen und die Werte des dampferzeugten Stroms messen die Sensoren. Ein angeschlossener Mini-Computer wandelt die Daten um, anschließend überträgt er sie per LoRaWAN ins Internet, wo sie mit anderen Daten wie geografischen Koordinaten in Korrelation gesetzt werden können. […]

Marcel Böttcher hat nicht nur seinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der FHDW gemacht, sondern dort auch seine Masterarbeit zum Thema Digitale Verwaltung geschrieben. „Sehr interessant, wie das von den Studierenden hier umgesetzt wird“, sagt der städtische Digitalbeauftragte, der auch schon einen Forschungsauftrag an die FHDW zum Thema Smart Cities erteilt hat. Mögliche Einsatzbereiche für die Sensortechnik und LoRaWAN bei der Stadt sieht er zum Beispiel bei der Überwachung von Feuerwehrzufahrten, bei der Verkehrsleitung und -zählung sowie bei der Überwachung der Bodenfeuchtigkeit in städtischen Grünanlagen.

Vollständige Quelle: FHDW