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Projekt „VisuFeed“

Innovationen in der digitalen Hochschullehre

Die digitalen Möglichkeiten zu nutzen, um die Lehre zu bereichern, ist seit Jahren eine zentrale Zielsetzung in Studium und Lehre. Bereits seit 2016 unterstützen die Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre des Landes Nordrhein-Westfalen die Digitalisierung von Lehre, Lernen und Prüfen. Mit der Vereinbarung zur Digitalisierung können die Fellowships nun in einem hochschulinternen Wettbewerb ausgeschrieben und vergeben werden. […]

Die Sporthochschule Köln hat in einem hochschulinternen Verfahren einen Projektantrag ausgewählt. Die Finanzierung wird für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Der Projektstart erfolgte zum 1. März 2022. Das Fellowship erhält Christian Büning, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Institut für Tanz und Bewegungskultur (ITB) der Sporthochschule. Kern seines Projekts „VisuFeed“, eine Abkürzung für „visuelles Feedback“, ist eine 360°-Echtzeit-Bewegungsanalyse im Bewegungslabor des Instituts. „Die Visualisierung der eigenen Person im Bewegungsvollzug eröffnet Studierenden neue Möglichkeiten, Schwächen der Dehn- und Kraftfähigkeit aufzudecken und diese im Rahmen der Gymnastikkurse aufzuarbeiten“, erklärt Christian Büning das Ziel des Projekts. Im Rahmen der Förderung sollen didaktische Szenarien erarbeitet werden, die es Lehramtsstudierenden schon während des Studiums ermöglichen, eigene gymnastische Interventionen unter Einbeziehung anatomischen Grundlagenwissens zu entwickeln und diese qualifiziert in Unterrichtskontexten (z.B. Schule, Verein) anzuleiten. Aktuell findet der Einbau des für das Projekt benötigten Kamerasystems im Bewegungslabor des ITB statt. […]

„Die Wahl ist der Jury nicht leichtgefallen“, hält Jurymitglied Jurek Bäder, zuständig für Digitalisierung in Studium und Lehre an der Sporthochschule, fest. „Der Antrag ‚VisuFeed‘ von Herrn Büning konnte die Jury letztlich vor allem durch den hohen Innovationsgrad in Kombination mit einer zentralen Problemstellung, die durch das ‚digiFellow‘ didaktisch gelöst werden kann, überzeugen.“ […]

Vollständige Quelle: DSHS Köln