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Do. 26.08.2021

Zukunft des ländlichen Afrikas

Politische Maßnahmen mit dem Ziel, den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung in sogenannten Entwicklungsländern zu erhöhen, beinhalten oft landwirtschaftliche Interventionen. Derartige Initiativen haben vielerorts tatsächlich zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensbedingungen geführt. Doch entscheidender für das Verhalten ländlicher Haushalte und Gemeinschaften sind die Pläne und Wünsche der Menschen selbst. Entwicklungsagenden, die von oben herab Wandel bewirken wollen, können scheitern, wenn sie diesen Aspekt nicht hinreichend berücksichtigen.

Wie passen individuelle Bestrebungen mit breit angelegten staatlichen Versuchen zusammen, die Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern? Wo begegnen sie sich und wo gehen sie aneinander vorbei? Bei der Beantwortung dieser Fragen gehen die Wissenschaftler:innen davon aus, dass Anerkennung und gegenseitiger Austausch von Visionen nicht alle Konflikte wird lösen können. „Entwicklungsprozesse werden immer auch von versteckten Agenden und Machtverhältnissen beeinflusst, die den Fortschritt für alle behindern können.

Der Erfolg von Entwicklungsinitiativen – etwa Megaprojekten – hängt jedoch davon ab, wie gut sie mit den Wünschen der Menschen vor Ort vereinbar sind“, sagt Professor Dr. Javier Revilla Diez, einer der Erstautoren der Sonderausgabe. Der Geograph lehrt und forscht am SFB „Future Rural Africa“ und am Global South Studies Center der Universität zu Köln.

Wann

26.08.2021
15:00 – 16:30 Uhr

Wo

Online

Kosten

keine

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Veranstalter

Uni Köln

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Veranstaltung