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Kurt Rothschild-Preis

Auszeichnung für Arianna Tassinari

Arianna Tassinari, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG), ist eine der Preisträgerinnen des diesjährigen Kurt-Rothschild-Preises für Wirtschaftspublizistik.

Gemeinsam mit Philip Rathgeb (Assistenzprofessor für Sozialpolitik an der University of Edinburgh) wurde sie für ihre Publikationen zur Arbeitsmarktpolitik zwischen Eurokrise und Covid-19-Pandemie ausgezeichnet. Der Kurt-Rothschild-Preis wird vom Karl-Renner-Institut und dem SPÖ-Parlamentsklub an Wissenschaftler*innen verliehen, die sich in ihrer Arbeit mit wirtschaftspolitischen Fragestellungen beschäftigen.

Arianna Tassinari ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Vergleichende Politische Ökonomie, speziell Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Seit 2020 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Sie hat 2019 an der University of Warwick promoviert und war 2019/2020 Max Weber Fellow am European University Institute in Florenz.

Die gemeinsame Publikation trägt den Titel “How the Eurozone disempowers trade unions: the political economy of competitive internal devaluation” und kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Publikationen zum Thema Labour Politics between the Euro Crisis and Covid-19 Pandemic, für die Arianna Tassinari ausgezeichnet worden ist:
Busemeyer, M. / Rathgeb, P. / Sahm, A. (2021): Authoritarian values and the welfare state: the social policy preferences of radical right voters. West European Politics, online first.

Bulfone, F. & Tassinari, A. (2020): Under Pressure: Electoral Politics, State-Business Relations and Labour Market Reforms in Southern Europe 2010-2018. European Journal of Political Research 60, 509-538.

„Warum die Euro-Architektur die Gewerkschaften schwächt.“ In: Makronom – Online-Magazin für Wirtschaftspolitik, 6.7.2020.

„Die Beschäftigten als VerliererInnen in der Eurozone?.“ In: A&W-Blog, 23.05.2020.

„The Eurozone poses challenges for labour at large – and not just for the ‘South’.” In: LSE European Politics and Policy Blog (EUROPP), 12.8.2020.

Vollständige Quelle: MPIfG