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Forschungsmagazin

Die Zukunft in der Krise

Die neue Ausgabe der Gesellschaftsforschung trägt den Titel Die Zukunft in der Krise, denn nicht erst seit Ausbruch des Coronavirus scheint die Zukunft vielerorts zu einem bedrohlichen Mysterium geworden zu sein. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPIfG erforscht Lisa Suckert bereits seit 2016 die Bedeutung von Zukunftserwartungen. Im Schwerpunkt dieses Hefts blickt sie nicht nur auf die aktuelle Pandemie, sondern zeigt auch anhand der Finanzkrise von 2007 und des Brexit-Referendums, wie wichtig gemeinsame Zukunftsvorstellungen zur Überwindung von Krisen sind.

„Das Wünschbare und das Machbare sind nicht identisch“, beschreibt MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner die aktuelle Situation zahlreicher Forschungseinrichtungen in der Rubrik Forschen in Zeiten der Krise. Insgesamt dreizehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitglieder der Servicegruppen des MPIfG schildern hier ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen im Sommersemester 2020.

Sie wurde aus der Krise geboren und profitiert in diesen Zeiten enorm: die Gig Economy. In ihrem Standpunkt argumentiert Andrea M. Herrmann, ehemalige Postdoktorandin am MPIfG, dass die Ablösung traditioneller Arbeitsverhältnisse und die dauerhafte Etablierung von Gig-Arbeit durch COVID-19 noch wahrscheinlicher geworden sind.

In Was macht eigentlich … fragen wir Ehemalige nach ihrem heutigen Wirken und ihrer Verbindung zum Institut. MPIfG-Alumnus Philip Manow, heute Professor für Vergleichende Politische Ökonomie an der Universität Bremen, erinnert sich dabei an so manches Detail aus den Neunzigerjahren, in denen er als Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG tätig war.

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