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FHDW Tag

Hochschule für einen Tag als Broadcast-Center

Für einen Tag verwandelte sich die Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) zu einem Online-Sendezentrum. Die Hochschule sendete aus vier Räumen ein umfassendes Informationsprogramm zum Tag der offenen Tür. Außerdem waren Vertreter und Vertreterinnen von 20 der FHDW-Partnerunternehmen aus den Unternehmenszentralen oder dem Home Office zugeschaltet. Diese waren auf vier Tracks aufgeteilt, so dass parallel insgesamt über 10 Stunden Videomaterial live über das Netz zu den Studieninteressierten liefen, die sich über die Voraussetzungen, Inhalte, Abläufe und Bedingungen der dualen Studiengänge informieren wollten. Im Anschluss konnten die potenziellen Studienstarter im „Meeting up“ in direkten Chats mit den Dozenten und Personalverantwortlichen in Kontakt treten, um individuelle Fragen abzuklären.

„Durch Corona konnten wir keine Präsenzveranstaltung durchführen“, erklärt Dr.-Ing. Alexander Brändle, der den FHDW-Campus in Bergisch Gladbach leitet. „Aber wir haben alles in Bewegung gesetzt, um unserem hohen Anspruch an den Informationsgehalt und die Möglichkeiten zum direkten Austausch gerecht zu werden.“
Brändle selbst begrüßte die Online-Gäste gemeinsam mit Prof. Dr. Frank Wallau, dem FHDW-Dekan für Betriebswirtschaft. Eine virtuelle Campus-Tour führte die User über das Gelände und in die Räume in Bergisch Gladbach-Gronau. Die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft wurden plastisch dargestellt und die Inhalte der verschiedenen Spezialisierungsmöglichkeiten umfangreich erläutert. Auch die besonderen Bedingungen mit Online-Vorlesungen seit dem Beginn der Corona-Pandemie waren Thema. „Alle Studierenden sind in der Regelstudienzeit und mit guten Abschlüssen fertig geworden“, so Brändle in Bezug auf die Absolventen, die im Oktober ihre Bachelorurkunden erhalten hatten.

Bei den dualen Studiengängen haben die Partnerunternehmen eine besondere Relevanz. Die 20 zugeschalteten Firmen stellten sich als attraktive Arbeitgeber vor, bei denen die Studierenden ihre Praxisphasen absolvieren. Dabei waren Global Player wie CGI, Miltenyi Biotech und Bayer, aber auch regionale Größen wie die RheinEnergie, LVR Infokom oder Ford Lüttgen. Um sich näher kennenzulernen, standen die Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen in einer abschließenden „Meeting up“-Runde für persönliche Gespräche zur Verfügung. „Die Chemie zwischen den Unternehmen und den Studierenden muss stimmen“, erklärt Brändle.

Das Online-Informationsprogramm an der FHDW geht schon diese Woche weiter.