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Fachkraft für Kinderperspektiven

Berufsbegleitender Zertifikatslehrgang

„Die Perspektiven und Wünsche von Kindern werden bisher nicht selbstverständlich und systematisch in die Qualitätsentwicklung von Kitas einbezogen. Die Weiterbildung beschäftigt sich daher mit einem neuen Ansatz: Die Teilnehmenden sollen lernen, Kinder dabei zu unterstützen, ihre Perspektiven selbst darzulegen.

Die Fachkräfte sind danach in der Lage, Kindern vielfältige Möglichkeiten zu eröffnen, ihre Wünsche zu formulieren“, sagt Erziehungswissenschaftlerin Jutta Daum, die den Lehrgang gemeinsam mit der Kindheitsforscherin Dagmar Nieke unterrichtet. Prof. Dr. Marjan Alemzadeh, Professorin an der Hochschule Rhein-Waal im Studiengang Kindheitspädagogik, ist die wissenschaftliche Leiterin des Lehrgangs.

Zu den Inhalten zählen unter anderem die intensive Auseinandersetzung mit einem kinderrechtsbasierten Verständnis frühkindlicher Bildung sowie Gesprächsführungskompetenzen und die Einführung in die Arbeit mit methodischen Werkzeugen. Ziel ist es, die Vielfalt der Kinderperspektiven berücksichtigen zu können und die Reflexionsprozesse in den Teams der Kindertageseinrichtungen und mit Eltern anzuregen, um den Qualitätsentwicklungsprozess voranzutreiben. […]

Die Weiterbildung entstand in Zusammenarbeit mit „DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration“ und der Bertelsmann Stiftung, welche die im Kurs zu vermittelnden Methoden im Rahmen des Forschungsprojekts „Kinder als Akteur*innen der Qualitätsentwicklung in Kitas“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann von der Alice Salomon Hochschule Berlin entwickelt haben. Prof. Dr. Claus Stieve vom Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene der TH Köln war gemeinsam mit Prof. Dr. Marjan Alemzadeh im wissenschaftlichen Beirat des zweijährigen Projekts. „Ich freue mich sehr, dass die Ergebnisse des Forschungsprojekts nun konkret als Weiterbildungsangebot unter dem Dach der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der TH Köln umgesetzt werden“, sagt Stieve. […]

Vollständige Quelle: TH Köln