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Exzellent erklärt

Wissenschaftspodcast

Der schulische Erfolg von Kindern hängt in Deutschland auch davon ab, wie viel die Eltern verdienen und welchen akademischen Hintergrund sie haben. Darüber sprechen Professorin Dr. Pia Pinger und Professor Dr. Matthias Sutter, Forschende des Exzellenzclusters ECONtribute an der Universität zu Köln, in der neuen Folge des Podcasts der Exzellenzcluster in Deutschland „Exzellent erklärt – Spitzenforschung für alle“. Sie gehen mit Moderatorin Larissa Vassilian gemeinsam der Frage nach, wie fair das deutsche Bildungssystem ist.

Dabei thematisieren die Wissenschaftler*innen auch die Konsequenzen der Corona-Pandemie auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen. „Ich war sehr erstaunt, wie stark einige Kinder zurückgefallen sind“, sagt Pia Pinger etwa über die Folgen der Schulschließungen während des ersten Lockdowns. Während Kinder aus bessergestellten Elternhäusern mit ihren Eltern den verpassten Lernstoff nachholen konnten, seien andere Kinder nicht hinterhergekommen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt Matthias Sutter, der zudem Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn ist: Gerade junge Menschen aus benachteiligten Bevölkerungsschichten hätten sich im Vergleich zu jenen aus bessergestellten Schichten deutlich weniger prosozial verhalten, wenn ein Familienmitglied an dem Virus erkrankte. Doch es gibt auch Lösungsansätze: Wie ein Mentoringprogramm ungleiche Bildungschancen teilweise ausgleichen kann, erzählt Pia Pinger im Podcast.

In jeder Folge gewährt der Wissenschaftspodcast „Exzellent erklärt“ Einblicke in einen der insgesamt 57 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsverbünde. Forschende sprechen mit Podcasterin Larissa Vassilian darüber, wie die Spitzenforschung nach wissenschaftlich fundierten Antworten auf relevante Fragen unserer Zeit sucht. […] Weitere Folgen der gemeinsamen Podcast-Reihe der Exzellenzcluster in Deutschland beschäftigen sich etwa damit, wie Menschen und Maschinen zusammenarbeiten können oder was wir heute über die Krankheit Alzheimer wissen. […]

Vollständige Quelle: Universität zu Köln