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Digitalisierungsverantwortung

DAX30 Digital Monitor 2021

Wo und wie ist die Digitalisierungsverantwortung auf Top-Managementebene verankert und was ist der thematische Digitalisierungsfokus der DAX30-Unternehmen? Diese Fragen standen im Fokus der Studie DAX30 Digital Monitor 2021, die Prof. Dr. Dirk Stein (FOM Hochschule) und Prof. Dr. Tobias Kollmann (Universität Duisburg-Essen) erarbeitet haben. […] Die digitale Transformation betrifft alle Unternehmen. Denn die Auswirkungen digitaler Prozesse, Produkte und Plattformen mit den zugehörigen neuen digitalen Geschäftsmodellen beeinflussen die bekannte reale Handelsebene ebenso, wie sie eine neue elektronische Handelsebene diktieren. Dies stellt insbesondere die großen etablierten Unternehmen vor besondere Herausforderungen, da sie einerseits das reale Kerngeschäft (auch mit Hilfe der Digitalisierung) weiter vorantreiben, andererseits aber auch das digitale Innovationsgeschäft entwickeln müssen.

Um diesen Spagat zu meistern, brauchen sie neben einer Implementierung digitaler Technologien auch das notwendige Wissen rund um digitale Geschäftsprozesse und -modelle. Dieser Mix aus technologischen und managementorientierten Kompetenzen muss zudem mit den handelnden Akteur*innen in der Unternehmens­führung verbunden sein, damit neben der Prozess-, Produkt- und Plattform-Entwicklung auch die gesamte Organisation und die übergeordnete Strategie des Unternehmens auf die digitalen Herausforderungen eingestellt wird. Hierbei gilt wie so oft, dass diese digitalen Beeinflussungen zunächst von der Spitze eines Unternehmens gemeistert werden müssen.

Was wurde in der Studie DAX30 Digital Monitor 2021 untersucht?
1. Verankerung der Digital Leadership auf der Top-Führungsebene
2. Umfang und Einheitlichkeit Berichterstattung zur „Digitalisierung“
3. Berichtete Schwerpunktfelder der Digitalisierung

Wie wurde untersucht?
Analyse der Geschäftsberichte 2020

Die zentralen Ergebnisse
Im Vergleich zum DAX30 Digital Monitor 2020 ist deutlich eine thematische Verschiebung zur Digitalisierung in den DAX30 Unternehmen erkennbar. Die Digitalisierung wird nicht nur mehr als reines Instrument zur Effizienzsteigerung im Rahmen des Bestandsgeschäftes und als notwendige Ursache der betrieblichen Weiterbildung zur Mitarbeiterqualifikation verstanden.
Die berichteten Schwerpunktfelder zur Digitalisierung sind im Vergleich zur Vorjahresstudie, um die Themen Kundenzentrierung, Wachstum & Innovation sowie Zukunftstechnologien erweitert worden und unterstreicht das zunehmende Verständnis der Digitalisierung im Sinne der digitalen Transformation. […]

Hier kann die gesamte Studie heruntergeladen werden.

Vollständige Quelle: FOM