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Digitale Kompetenzen stärken

TH Köln beteiligt an NRW-Projekt zur Qualität der Lehre

Virtuelle Seminare, E-Learning, Online-Prüfungen: Wissen wird an Hochschulen immer häufiger digital und multimedial vermittelt. Das Tempo der Veränderung ist hoch. Ein neues Projekt möchte daher die digitalen Kompetenzen von Lehrenden durch spezielle Weiterbildungen fördern. „HD@DH.nrw: Hochschuldidaktik im digitalen Zeitalter“ ist soeben gestartet. Zwölf Hochschulpartner, darunter die TH Köln, arbeiten im gleichnamigen Konsortium zusammen. Wissenschaftler*innen der TH Köln und der Universität Duisburg-Essen bearbeiten gemeinsam die Themenfelder Qualitätsmanagement und Evaluation.

Welche Erfahrungen haben Hochschuldozent*innen mit Neuen Medien? Wie möchten sie sich weiterqualifizieren und zu welchen Themen? Das muss bekannt sein, wenn Fortbildungen konzipiert werden sollen, die genau die Bedarfe treffen. Die TH Köln entwickelt daher gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen u.a. digitale Befragungsformate, zum Beispiel eine Feedback-App, und entwirft so genannte Digital Badges. Mit diesen elektronischen Zertifikaten können Lehrende belegen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse sie wo erworben haben. Statt wie früher Nachweise in einem Ordner abzuheften, lassen sich Badges online verwalten und überall einbinden: Ein persönliches E-Portfolio entsteht.

„Die Digitalisierung der Hochschulen hat in den vergangenen Monaten einen ungeheuren Schub erfahren. Diesen Impuls wollen wir nutzen, um die Lehrenden durch passgenaue Fortbildungen weiter zu unterstützen und die Entwicklung von neuen Lehr- und Lernformaten weiter voranzubringen“, unterstreicht Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Vizepräsidentin für Lehre und Studium der TH Köln. „Innovativen Formen der Lehre gehört die Zukunft; dabei bleibt unser Qualitätsanspruch an Lehre weiter von grundlegender Bedeutung.“

Das Projekt Hochschuldidaktik im Digitalen Zeitalter (HD@DH.nrw) ist Teil des Förderprogramms Digitale Hochschule NRW. Das Konsortium von HD@DH.nrwwird von der Universität Siegen und der Fachhochschule Aachen geleitet. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert das auf vier Jahre angelegte Projekt mit bis zu 3,5 Millionen Euro.

Vollständige Quelle: TH Köln